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INA BOESCH

Marleen. Von der Chirurgie des Wahns

abgesagt

Literaturhaus Basel

Ina Boesch erzählt die Geschichte ihrer psychisch kranken Tante Marleen, über die während ihrer Kindheit nur in Andeutungen gesprochen wurde. Jahrzehnte später hat sich die Autorin auf Spurensuche begeben. An Schizophrenie erkrankt, wurde Marleen 1947 lobotomiert, d.h. es wurden Nervenbahnen im Gehirn durchtrennt. Danach verbrachte sie den Rest ihres Lebens in psychiatrischen Einrichtungen. Marleens Schicksal ist repräsentativ für die Medizingeschichte der 1940er- und 1950er-Jahre, als Chirurgen auf die Idee verfielen, den «Wahnsinn» mit dem Skalpell zu bekämpfen – auch in der Schweiz.

Die Veranstaltung musste leider wegen Krankheit abgesagt werden.

Mitwirkende und Biografien
Autorin: Ina Boesch
Moderation: Nadia Brügger

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