Lyrikfestival Basel: Monika Rinck
Porträt
«Wenn ich richtig sehe, dann sehe ich das Raue, Unbehauene, den Affekt.»
Die Gedichte von Monika Rinck, einer der wichtigsten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur, sind eindrückliche Spracharbeit. Fortlaufend schaffen sie neue Kontexte – oder sprengen sie, lassen überraschende Konnotationen entstehen, beschleunigen halsbrecherisch, ziehen jedes noch so kühne Register, das die Sprache hergibt. Dabei werden sie von einem unverkennbaren Sound getragen. Wer sicheren Grund sucht, sucht ihn hier vergeblich. Stattdessen verführt jede Silbe zum Sprung.
Mitwirkende und Biografien
Autorin: Monika Rinck
Moderation: Tobias Lehmkuhl