18.06.2018

Notwendige Geschichten

Zwei schreibende Menschen lesen ihre Texte: Geschichten, Gedichte oder Slams. Die beiden verbindet das Schreiben, das Erzählen, das Lesen: Frauen und Männer, Junge und Alte, Zugewanderte und Einheimische, Menschen mit und ohne Behinderung. Menschen, die nicht berühmt sind, die man noch nicht kennt, die man selten hört und kaum liest.

Jeder Abend wird von der Illustrationsgruppe BALSAM live illustriert. Daraus entsteht ein laufendes Bildprotokoll, das in der Markthalle öffentlich sichtbar bleibt.

Die nächste Veranstaltung findet am 22.6. in der Markthalle statt: Vor der Übertragung des Fussball WM-Spiels Schweiz-Serbien liest ein serbisch-schweizerisches Tandem: Die in Serbien geborene Studentin am Schweizerischen Literaturinstitut Biel Aleksandra Sekanic und der Autor, Blogger und Rollstuhlfahrer Walter Beutler.

Weitere Informationen gibt es hier.

04.06.2018

Preisfrage: Was fehlt, wenn Gott fehlt?

Die Reformierte Kirche des Kantons Zürich schreibt im Rahmen des Reformationsjubiläums die Preisfrage aus:

Was fehlt, wenn Gott fehlt ?

Ob Essay, Szene, Songtext, Rap, Story, Slogan, Gedicht oder grosse Kolumne – entscheidend sind die öffnende Perspektive, der kreative Zugang und die inhaltliche Dimension.

1. Preis: CHF 5’000.–
2. Preis: CHF 3’000.–
3. Preis: CHF 2’000.–

Weitere Informationen gibt es hier!

Einsendeschluss: 1. Januar 2019

31.05.2018

Literatur auf ARTE – Juni 2018

Sonntag, 3. Juni – 20.15 Uhr
Kramer gegen Kramer

USA 1979
Oscarprämiertes Scheidungsdrama mit Dustin Hoffman und Meryl Streep. Nach dem Roman von Avery Corman

Montag, 4. Juni – 21.55 Uhr
Die Hexen von Salem

Deutschland/Frankreich 1957
Verfilmung von Arthur Millers Stück „Hexenjagd“. Mit Simone Signoret und Yves Montand

Donnerstag, 7. Juni – 22.15 Uhr
Im Todestrakt

Deutschland/Südafrika 2016
Drama über die Traumata eines ehemaligen Todestrakt-Wächters. Basierend auf dem Roman „Hirten und Schlachter“ von Chris Marnewick

Montag, 11. Juni – 21.45 Uhr
The Getaway – Ihre Chance gleich null

Großbritannien/USA 1973
Actionfilm nach dem gleichnamigen Roman von Jim Thompson. Mit Steve McQueen

 Donnerstag, 14. Juni – 22.50 Uhr
Geschwister

Deutschland 2016
Flüchtlingsdrama nach dem 2012 erschienenen Roman des Regisseurs Markus Mörth

Samstag, 16. Juni – 20.15 Uhr
Der erotische Blick – Johann Winckelmann

Deutschland 2017
Porträt des Schriftstellers und Archäologen

Montag, 18. Juni – 20.15 Uhr
Ein schönes Mädchen wie ich

Frankreich 1972
Komödie von François Truffaut nach Henry Farrells Roman „Such a gorgeous Kid like me” 

 Montag, 18. Juni – 22.55 Uhr
Die Commitments

Großbritannien/Irland/USA 1991
Alan Parkers Kultfilm nach dem Roman von Roddy Doyle

Mittwoch, 27. Juni – 20.15 Uhr
Immer Drama um Tamara

Großbritannien 2010
Stephen Frears Verfilmung der Graphic Novel „Tamara Drewe“ von Posy Simmonds

Donnerstag, 28. Juni – 23.25 Uhr
Die Habenichtse

Deutschland 2016
Verfilmung von Katharina Hackers gleichnamigen preisgekröntem Roman. Mit Julia Jentsch und Sebastian Zimmler

02.05.2018

LITERATUR-STIPENDIEN FÜR AUTORINNEN UND AUTOREN, ÜBERSETZERINNEN UND ÜBERSETZER INS DEUTSCHE

Das Atelier Mondial schreibt gemeinsam mit dem Literaturhaus Basel und dem Literaturhaus Freiburg zwei Atelierstipendien in Paris an der Cité Internationale des Arts aus. Die Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Aufenthalt: Januar – März 2019 und April – Juni 2019

Teilnahmebedingungen: Wohnsitz oder Arbeitsstelle nachweislich im Einzugsgebiet von Atelier Mondial, Motivationsschreiben, CV, Bibliografie und Manuskript von max. 20 Seiten.

Eingabefrist: 10. Juni 2018

26.04.2018

Literatur auf ARTE – Mai

Dienstag, 1. Mai – 13.55 Uhr
Der Pferdeflüsterer

USA 1998
Verfilmung des Romans von Nicholas Evans mit Robert Redford und Scarlett Johannson in einer ihrer ersten Rollen

 Mittwoch, 2. Mai – 21.40 Uhr
Schwerpunkt „200 Jahre Karl Marx“
Deutschland 2017/2018
Abschluss des Schwerpunkts mit der Dokumentation „Fetisch Karl Marx“. Alle Filme des Schwerpunkts sowie die Webserie „Marie meets Marx“ sind abrufbar unter arte.tv/marx

 

Montag, 7. Mai – 20.15 Uhr
Blue Jasmine
USA 2012
Tragikomödie von Woody Allen frei nach Tennessee Williams Theaterstück „Endstation Sehnsucht mit Cate Blanchett als Jasmine, die für diese Rolle mit dem Oscar und dem Golden Globe ausgezeichnet wurde

 

Mittwoch, 9. Mai – 14.00 Uhr
Das Geheimnis der falschen Braut
Frankreich/Italien 1968
Truffauts Verfilmung des Romans „Waltz Into Darkness“ von Cornell Woolrich

 

Donnerstag, 10. Mai und Freitag, 11. Mai – jeweils ab 20.15 Uhr
Sieben Seiten der Wahrheit
Australien 2016
Spannende Miniserie über eine Entführung und ihre Folgen – wie in der Romanvorlage von Elliot Perlman wird die Handlung aus ganz unterschiedlichen Perspektiven erzählt

 

Sonntag, 13. Mai – 22.20 Uhr
Anjelica Huston erzählt James Joyce
Irland 2017
Dokumentation über das Leben und Werk des irischen Schriftstellers, erzählt von der Oscarpreisträgerin und Joyce-Kennerin Anjelica Huston

 

Montag, 14. Mai – 20.15 Uhr
Kirschblüten und rote Bohnen
Japan 2015
Poetischer Film über die Vergänglichkeit des Lebens nach dem Bestseller des japanischen Autors Durian Sukegawa

 

Montag, 14. Mai – 22.05 Uhr
Blau ist eine warme Farbe
Frankreich/Belgien/Spanien 2013
Verfilmung des Comics von Julie Maroh. Mit Léa Seydoux und Adèle Exarchopoulos, beim Filmfestival von Cannes mit der Goldenen Palme prämiert

 

Sonntag, 20. Mai – 20.15 Uhr
Der Glöckner von Notre Dame
Frankreich 1956
Filmklassiker nach dem Roman von Victor Hugo. Mit Anthony Quinn und Gina Lollobrigida

 

Montag, 21. Mai – 21.55 Uhr
Zwei Freunde
Frankreich 2013
Regiedebut des Schauspielers Louis Garrel nach dem Theaterstück „Die Launen der Marianne“ von Alfred de Mussets

 

Montag, 28. Mai – 20.15 Uhr
Mord mit kleinen Fehlern
Großbritannien/USA 1972
Michael Caine und Laurence Olivier in der Verfilmung des Theaterstücks von Anthony Shaffer

 

Montag, 28. Mai – 22.30 Uhr
Fahrraddiebe
Italien 1948
Filmklassiker des Neo-Realismus nach dem gleichnamigen Roman von Luigi Bartolini

12.02.2018

Studer/Ganz-Preis für unveröffentlichtes Prosadebüt

Die 2005 gegründete Studer/Ganz-Stiftung fördert in der Schweiz jüngere Autorinnen und Autoren. Ende September 2018 vergibt die Stiftung in der Deutschschweiz zum siebten Mal einen Preis für das beste unveröffentlichte Prosadebütmanuskript.

Gesucht werden unveröffentlichte deutschsprachige Romane, Erzählungen und Novellen (keine Textsammlungen) von Autorinnen und Autoren unter 42 Jahren, die noch keine eigene Buchpublikation (ausgenommen Lyrik) vorweisen und das Schweizer Bürgerrecht besitzen oder ihren Wohnsitz in der Schweiz haben. Das ausgezeichnete Manuskript wird mit Fr. 5000 prämiert und im Lenos Verlag veröffentlicht.

Der Wettbewerb wird anonym durchgeführt. Autorinnen und Autoren, die sich um eine Teilnahme bewerben, senden ihren abgeschlossenen, unveröffentlichten, deutschsprachigen Text von mindestens 100 Seiten mit folgender Formatierung:

A4-Normseite à max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen

Schriftgrösse 12-Punkt, Zeilenabstand 1.5

Pro Autorin, pro Autor kann nur ein Manuskript eingereicht werden. Ebenso sind anlässlich einer früheren Ausschreibung eingereichte Manuskripte kein zweites Mal zugelassen, auch nicht in einer überarbeiteten Fassung.

Die Texte dürfen keine Hinweise auf deren Autorschaft enthalten, sondern sind mit einem Kennwort zu versehen. Name, Adresse, Telefon, Mail und Geburtsdatum des Autors / der Autorin und die Kopie eines Ausweises (Pass oder Identitätskarte) sind in einem separaten Dokument mitzuschicken.

Text und Begleitdokument werden als pdf geschickt an info@studerganzstiftung.ch.

Die Auswahl erfolgt durch eine namhafte Jury aus Autorinnen und Autoren sowie Literaturvermittlerinnen und Literaturvermittlern. Über den Entscheid der Jury wird keine Korrespondenz geführt.

Die Publikation des prämierten Textes erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2019.       

Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Studer/Ganz-Stiftung.

Einsendeschluss: 30. Juni 2018

16.04.2018

Literaturstipendium Beeskower Burgschreiber/in 2018

Als Ausdruck des Kulturwillens der Bevölkerung von Beeskow und des Landkreises Oder-Spree und in der Absicht, Literatur und Publizistik als Mittel zur Verständigung für alle Bürger zu fördern, haben Stadt und Landkreis das Amt des/der Burgschreibers/in zu Beeskow eingerichtet.

In Zeiten zunehmender sozialer Unsicherheit und Entfremdung, in denen neue Strategien zu begreifen und zu entwickeln sind, kommt dem geschriebenen Wort eine besondere Mittlerfunktion zu. Je undurchschaubarer gesellschaftliche Strukturen werden, desto wichtiger wird für den Einzelnen die Region und das Gefühl dazuzugehören. Selbstbewusstsein und Identität hängen davon ab, Eigenes zu haben und zu schaffen. Hilfestellung dabei zu leisten, dieses Eigene kenntlich zu machen, nach seinen Ursprüngen und Potenzialen für die Zukunft zu fragen, soll Aufgabe des/r Burgschreibers/in sein.

Der Bewerbungsschluss ist der 30.04.2018.

Weitere Informationen: hier.


12.04.2018

Mobilität 2057 - Flash Fiction

Auf der Suche nach den Antworten zeigen Forschende, Mitarbeitende und Studierende ihren Kolleg*innen und der Öffentlichkeit die vielseitigen Aspekte aus dem Schnittbereich Nachhaltigkeit und Mobilität, z.B. bei: Brown Bag Talks über Mittag, einer Posterausstellung und einer Pavillon-Landschaft zu verschiedenen studentischen Initiativen sowie Lehr- und Forschungsprojekten, einem Filmabend, einem Velo-Reparaturworkshop und einem Flash-Fiction Schreibworkshop, bei dem die Teilnehmenden selbst ihre Visionen von Mobilität im Jahr 2057 in Kurzgeschichten aufschreiben können. 


 Weitere Informationen finden Sie hier.

22.03.2018

Mentorinnen und Mentoren bei double gesucht

Double ist ein einzigartiges Mentorats-System für professionell literarisch Schreibende der viersprachigen Schweiz, die ein grösseres literarisches Projekt verfolgen und in diesem Zusammenhang das Angebot eines weitreichenden Literatur-Mentorats nutzen wollen.

Bis zum 30.4. können sich Autorinnnen und Autoren, die ihre Erfahrungen weiter geben möchten, bewerben um jemanden mit ihrer Erfahrung zu unterstützen. Weitere Information gibt es auf der Website von double.

08.03.2018

WERKSTIPENDIEN 2018/2019 der LANDIS & GYR STIFTUNG

WERKSTIPENDIEN 2018/2019
Die LANDIS & GYR STIFTUNG vergibt neu Werkstipendien an Schweizer Kunstschaffende in den Bereichen Literatur, Komposition, Tanz, Theater und visuelle Kunst.

Die Werkstipendien richten sich an Schweizer Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, die ihre gewohnte Arbeitsumgebung aus welchen Gründen auch immer nicht verlassen können, oder an solche, die ein gezieltes Projekt in Arbeit oder in Aussicht haben, welches einen oder mehrere Arbeitsaufenthalte an frei wählbaren Orten vorsieht. Teilnahmeberechtigt sind Schweizer Künstlerinnen und Künstler mit anerkanntem Leistungsausweis. Die Werkstipendien sind nicht für am Anfang ihrer Karriere stehende Künstlerinnen und Künstler gedacht. Es besteht keine Altersgrenze.

Ein bereits einmal erhaltenes Landis & Gyr Stipendium muss mindestens 10 Jahre zurückliegen. Es ist ein Beschrieb einzureichen, wofür das Stipendium verwendet werden soll (inkl. Budget). Die Werkstipendien beinhalten einen Geldbetrag in der Höhe von max. Fr. 30‘000. Vorgesehen ist die Ausrichtung von jährlich 3-5 Werkstipendien. Die mit einem Werkstipendium ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler sind frei in der örtlichen und zeitlichen Ausgestaltung ihres Vorhabens.

Nähere Informationen unter www.lg-stiftung.ch
Bewerbungsfrist: Mittwoch, 16. April 2018

18.01.2018

Jaroslav Rudiš erhält den Preis der Literaturhäuser 2018

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2018 dem tschechischen Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor und Publizisten Jaroslav Rudiš. «Jaroslav Rudiš zeichnet in seinen Texten mit Ironie und feinem Gespür für die Alltagsängste der Menschen die Gesellschaft anhand von besonderen Typen, die häufig Opfer tragikomischer Ereignisse sind. Dabei begibt er sich gern in den Untergrund und an die Ränder von Orten, Zeiten und Leben, um einen umso schärferen Blick auf die Wirklichkeit zu werfen. So sind seine Bücher cool, witzig, kritisch, politisch, poetisch, widerständig, anti-bürgerlich, berührend und verführerisch – kurzum: literarischer Rock’n’ Roll», heisst es in der Begründung des Netzwerks der Literaturhäuser, zu dem auch das Literaturhaus Basel gehört. Weitere Informationen gibt es hier.

rudis


18.01.2018

AUSSCHREIBUNG ZUR TEILNAHME AM “CENACOLO“-PROJEKT

«Das “Cenacolo“ des Monte Verità»
Ein Projekt der Eventi letterari Monte Verità, 22. - 25. März 2018

DIE UTOPIE VON DER NATUR
Eventi letterari Monte Verità ist ein der Literatur gewidmetes Festival, das vom Verein Eventi letterari in Ascona gefördert und organisiert wird. Die künstlerische Leitung ist Joachim Sartorius anvertraut, die Beratung Paolo Di Stefano. Zwei Dutzend Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland werden dieses Jahr an den Veranstaltungen des Festivals teilnehmen, um ihre Ansichten darzulegen und ihr Können zu zeigen. Die Treffen finden auf dem Monte Verità in Ascona statt. Sie werden jeweils in der Sprache des Autors durchgeführt und simultan ins Italienische, Deutsche und Französische übersetzt.

DAS CENACOLO-PROJEKT
Treffen und Austausch zwischen Generationen und Schaffung einer Gemeinschaft.
Das “Cenacolo“-Projekt wurde im Kontext der ersten Ausgabe des Festivals Eventi letterari als Versuchsprojekt ins Leben gerufen und hat dank seines originellen Formats sofort Interesse und Erfolg geerntet. Unser Veranstaltungsort, der Monte Verità, hat die zeitgenössische europäische Kultur mitgeprägt. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts entstand dort, dank der Zusammenkunft von zahlreichen Künstlern und ihren Aktivitäten, eine aussergewöhnliche Gemeinschaft, die Begegnungen, Gedankenaustausch, Reflexion und Debatten suchte und ermöglichte. Zu dieser Künstlergemeinschaft zählten Künstler verschiedenster Art und Bedeutung: Einige waren oder wurden später zu zentralen Figuren der europäischen Kultur, andere verkörperten durch ihre Lebensweise utopische und anarchische Ideologien. An diesem Ort des Austauschs von Erfahrungen und Gedanken zwischen Menschen wurden zum einen einzigartige originelle Projekte entwickelt, zum anderen hat der Monte Verità die Kreativität unzähliger Künstler angeregt. Diese Voraussetzungen sind der Grundstein für unser Projekt, das sich an junge Schriftsteller richtet und seinem Wesen nach, so hoffen wir, für das Streben nach Utopie steht. In einer Epoche, in der der Schein gemeinsam mit der blossen Produktion und Anhäufung von Aktivitäten zu den höchsten Werten zählen, einer Epoche, in der die Zeit des Denkens immer mehr der Zeit des Handelns aufgeopfert wird, sollte eine Plattform entstehen, die zum einstigen Klima des Austausches und Zuhörens unter Künstlern zurückführt.

DIE ERFAHRUNG 2017
Das Thema der letzen Festivalveranstaltung war „Orte der Utopie“ und gleichzeitig der rote Faden für die Gedankenentwicklung der jungen Schriftsteller, die am Projekt Cenacolo teilnahmen. Anschliessend dieser Erfahrung fasste Mattia Bertoldi ihre Arbeit wie folgt zusammen.

Es geschah im Jahr 1831. In der Straße von Sizilien, 30 km von der Küste von Sciacca und etwa fünfzig von der Insel Pantelleria ist eine Insel kontrolliert. Also, ganz plötzlich. Das Ergebnis der submarinen Eruption eines Vulkans. Drei Regierungen haben in Bewegung setzen die Eigenschaft Anspruch, auch wenn nach ein paar Monaten hat die Insel gesunken und verabschiedete sich von allen auf der Flagge Fragen. Sein Name war Ferdinandea.
Ich kann nicht ein besseres Bild finden zu beschreiben, was für mich war die Cenacolo del Monte Verità. […] Dies erinnert uns auch daran, dass, wie Märchenerzähler, wir sind in erster Linie Machern von Inseln und für eine kurze Zeit haben wir zusammen gearbeitet um ein Ganzes zu schaffen. Die Flagge, die von der Spitze des Mount Wahrheit gestiegen war in der Tat unsere, die Seen, die die Küsten umspült waren unsere Verantwortung: wir die Ströme kennen gelernt haben und trocken zu identifizieren, zehn von uns. Dabei spielt es keine Rolle, ob wir etwas so vergänglich wie Ferdinandea waren, weil wir dort waren. Wir waren. Selbst wenn nur vier Tage.

WAS WIR ANBIETEN
Wir bieten während der Tage des Festivals, wenn Gäste und Persönlichkeiten aus aller Welt zugegen sein werden, einen privilegierten Raum für rund zehn junge Schweizer oder in der Schweiz ansässige junge Autoren, die bei der Vorbereitung und während der Veranstaltungen von Sebastiano Marvin, Kulturarbeiter und Teilnehmer der letzten Ausgabe des “Cenacolo“, Unterstützung erhalten werden. Fabio Pusterla hingegen wird die Teilnehmer bei der diesjährigen Ausgabe der Eventi letterari als Mentor begleiten.
Die eingeladenen jungen Autoren verbringen zwischen dem 22. und 25. März 2018 vier Tage (3 Nächte) als Gäste des Festivals (inkl. Unterkunft, Verpflegung und Reisespesen), während derer sie an vom Programm vorgesehenen Begegnungen und Diskussionen, den Treffen des “Cenacolo“, teilnehmen, sowie informellen und freien Begegnungen beiwohnen können, die sich einfach ergeben, wenn man vor einer Tasse Kaffee oder einem Glas Wein zusammenkommt.

WAS WIR VERLANGEN
Wir erwarten von den Teilnehmern Neugierde und Lust, mit anderen Autoren und Autorinnen Gedanken auszutauschen, sowie auch den Willen, sich selbst aufs Spiel zu setzen und offen über die eigenen Schreibtechniken nachzudenken. Es gibt für die Teilnehmer keine weiteren Verpflichtungen als die, sich zu täglichen gemeinsamen Reflexion und Diskussion einzufinden, die vom Mentor und von Sebastiano Marvin koordiniert sein werden. Nach Abschluss dieser Erfahrung bitten wir die Teilnehmer des “Cenacolo“-Projekts, diese in einer kurzen Reflexion zu beschreiben, als Zusammenfassung des Gedankenaustauschs mit den anderen, welche dann in den aufs Festival folgenden Wochen an uns zu senden ist.

PRÄSENTATION DES “CENACOLO”-PROJEKTS
Integrierter Teil des Projektes “Cenacolo“ ist eine Zusammenkunft zwischen den Teilnehmern und dem Publikum des Festivals in der Form eines gemeinsamen Readings, welches am Freitag, 23. März 2018 um 17.00 stattfinden wird. Der Mentor, Fabio Pusterla wird anwesend sein. Jeder junge Schriftsteller wird während drei/vier Minuten die Möglichkeit haben, sein Werk oder ein eigener Text vorzustellen.

TEILNAHMEBEDINGUNGEN
Die Teilnahme steht all denjenigen offen, die die Schweizer Staatsbürgerschaft besitzen oder ihren Wohnsitz in der Schweiz haben, höchstens 35 Jahre alt sind und höchstenszwei Titel (mit ISBN-Nummer) veröffentlicht haben. Die Anfrage ist, gemeinsam mit einer kurzen Biographie, der Liste der Veröffentlichungen und einer Teilnahmemotivation bis spätestens 9. Februar 2018 an Sebastiano Marvin: cenacolo@eventiletterari.swiss zu senden.
Für jegliche Fragen stehen jederzeit Sebastiano Marvin: cenacolo@eventiletterari.swiss / 079 543 55 23 zur Verfügung.

AUSWAHL
Die Auswahl der Schriftsteller wird vom Verein Eventi letterari durchgeführt, welcher von Sebastiano Marvin, Lisa Barzaghi und Doris Longoni und der Mitarbeit der Redaktion des Schweizer Literaturjahrbuches Viceversa Letteratura und der Scuola Yanez – Werkstatt für kreatives Schreiben und Lesen, vertreten ist.
Neben den bereits erwähnten Kriterien (Alter, Veröffentlichungen, Wohnsitz, Nationalität) werden die Beweggründeberücksichtigt, die jeder für seine Teilnahme am Projekt anführt, wie auch der Lebenslauf.
Die Bestätigung für die Teilnahme wird bis zum 19. Februar 2018 verschickt.

04.01.2018

Residency in Prishtina

Call for writers-in-residence : “Prishtina has no river” 2018

Qendra Multimedia from Prishtina, in cooperation with Austrian Embassy in Kosovo and Goethe Institute hereby invites writers and translators from Austria and Germany to apply for writers-in-residence program «Pristina has no river» 2018, in Prishtina, Kosovo.

Deadline for applications is January 20th 2017.

Two residential scholarships, each in the duration of 4 weeks, are available for either May, September, October or November 2018. The fellowship for the writers includes a one-month stay in fully equipped apartment in Pristina, travel costs and a stipend in the amount of 700 euro. Applicant’s eligible for this fellowship are fiction writers, poets, essayists, columnists, translators and playwrights.

Application must include:

1) – biography (in English or German);

2) – full address (phone number and e-mail address);

3) – bibliography (of the main published works);

4) – a short (max. half page) description of the project to be undertaken during one-month stay in Pristina.

The application should be sent to the following e – mail address: residency@qendra.org

While in Prishtina, the artists will use their time to work on their own projects, as well as for getting acquainted with the cultural life of the Kosovo capital.

All applicants will be informed about the decision of the jury per e-mail no later than 10th of February 2017.

Qendra Multimedia is supported by European Union Office in Kosovo.

07.12.2017

Dienstag 12. Dezember 20 Uhr: Lesung im Theater Palazzo: Alfred Bodenheimer, Ihr sollt den Fremden lieben

Der vierte Fall für Rabbi Klein: In Alfred Bodenheimers neuem Kriminalroman ermittelt der beharrliche Rabbi in allen Weltreligionen…

Rabbi Klein ist Gast in einer Fernsehshow. Ausgerechnet in seinen Armen stirbt wenig später der Moderator. Lejser Morgenroth, der eifersüchtige Freund des Toten war am Tatort und hat ein Motiv. Verzweifelt bittet er Klein um Hilfe. Gegen den Rat seiner Frau Rivka will der Rabbiner das Verbrechen aufklären und trifft dabei auf eine junge Muslimin, einen katholischen Priester, einen Jungunternehmer und dessen atemberaubend schöne Frau. Dazwischen streitet er mit seinen Schabbatgästen, die drastische Ideen zur Bekämpfung der Feindschaft gegen Juden vertreten.

In seinem vierten Krimi bringt der Schriftsteller den gelehrten und beharrlichen Rabbi an seine Grenzen.

Moderation: Noëmi Gradwohl, SRF

Informationen zum Vorverkauf finden Sie hier.

01.12.2017

Literatur auf ARTE – Dezember

Montag, 4. Dezember – 20.15 Uhr
Portrait of a Lady
USA 1996
Verfilmung des 1881 erschienenen Romans von Henry James.
Mit Nicole Kidman und John Malkovich


Freitag, 8. Dezember – 20.15 Uhr
Neun Tage im Winter

Frankreich 2015
Arnaud Cathrines Roman „Je ne retrouve personne“ in einer Adaption von Alain Tasma


Sonntag, 10. Dezember – 20.15 Uhr
Der Stoff, aus dem die Helden sind

USA 1983
Preisgekröntes Abenteuerepos von Philip Kaufman nach Tom Wolfes Bestseller.
Mit Sam Shepard, Dennis Quaid und Ed Harris


Montag, 11. Dezember – 20.15 Uhr
Der blaue Engel

Deutschland 1930
Josef von Sternbergs Film nach dem Roman von Heinrich Mann.
Mit Marlene Dietrich und Emil Jannings


Mittwoch, 20. Dezember – 20.15 Uhr
Pelle, der Eroberer

Dänemark/Schweden 1987
Preisgekröntes Vater-Sohn-Porträt nach dem vierbändigen Roman von Martin Andersen Nexø. Mit Max von Sydow


Donnerstag, 21. Dezember – 22.15 Uhr
Liebe ist das perfekte Verbrechen

Frankreich/Belgien/Schweiz 2013
Spielfilm nach Philippe Djians Roman „Die Rastlosen“. Mit Mathieu Amalric


Donnerstag, 28. Dezember – 20.15 Uhr
Doktor Schiwago

Italien/Großbritannien/USA 1965
Verfilmung des Romans von Boris Pasternak. Mit Omar Sharif und Julie Christie


Freitag, 29. Dezember – 20.15 Uhr
Glückskind

Deutschland 2014
Michael Verhoevens Adaption des Romans von Steven Uhly. Mit Herbert Knaup

30.11.2017

Stück Labor- Hausautorenstellen 2018/19 gesucht!

Das Theater Basel, das Konzert Theater Bern und das POCHE /GVE schreiben ihre Stück Labor-
Hausautorenstellen 2018/19 zur Bewerbung aus. Einsendeschluss am Theater Basel ist der 5.2.2018.

Weitere Informationen finden Sie in der Auschreibung: slb_ausschreibung_1819_611.pdf

07.11.2017

Hisham Matar wird mit dem Geschister Scholl-Preis 2017 ausgezeichnet

Hisham Matar wird für sein Buch «Die Rückkehr. Auf der Suche nach meinem verlorenen Vater» mit dem Geschwister-Scholl-Preis 2017 des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels - Landesverband Bayern und der Landeshauptstadt München ausgezeichnet. Am 14. März 2018 ist er im Literaturhaus Basel zu Gast.

BEGRÜNDUNG DER JURY

Hisham Matar war zwanzig Jahre alt, als sein Vater verschwand. Jaballa Matar, ein libyscher Geschäftsmann und ehemaliger Diplomat, lebte mit seiner Familie seit 1979 im Exil in Kairo. Vom Tschad aus operierte eine von ihm gelenkte Partisanentruppe gegen den Diktator Gaddafi. 1990, als Hisham Matar in London Architektur studierte, wurde sein Vater entführt. Erst sechs Jahre später erfuhr die Familie, dass er noch lebte und im berüchtigten Abu-Salim-Gefängnis in Tripolis eingesperrt war. Zwei Briefe hatten den Weg ins Freie gefunden.

In seinem Buch „Die Rückkehr” berichtet Hisham Matar davon, wie er 2012 nach der libyschen Revolution in sein Heimatland kam, um seinen Vater zu suchen. Als die Eingekerkerten von Abu Salim das Tageslicht wiedersahen, war Jaballa Matar nicht unter ihnen gewesen. Im Verlauf des Buchs verdichtet sich die Vermutung fast zur Gewissheit, dass er schon 1996 einem Massaker im Gefängnishof zum Opfer fiel: einer unter geschätzten 1200 Toten. Aber er soll später noch lebend gesehen worden sein. Hisham Matar heftet sich an diese Spur. Denn sein Vater überlebt in den Erzählungen der Mitgefangenen. Seine Leidensgefährten berichten davon, wie seine Kraft auf sie überging. Hisham Matars verschwundener Vater war in Wirklichkeit, was jeder Vater in den Augen seines Sohnes ist: ein Held.

Von dem, was mit der Chiffre vom berüchtigten Gefängnis gemeint ist, bekommt der Leser eine erschütternd konkrete Vorstellung: von den Zerstörungen, die ein Gewalthaber anrichtet, der jedes Mittel einsetzt, um den Willen derer zu brechen, die er zu seinen Feinden erklärt. Dabei betritt Hisham Matar Abu Salim nicht – als wäre der Ort verflucht, als könnte er dort dem Gespenst des Vaters begegnen. Wie es dort aussah und zuging, setzt sich der Autor aus den Zeugnissen der Überlebenden zusammen, seiner Verwandten. Denn Gaddafi rächte sich durch Sippenhaft.

Diesen Männern wurden Jahrzehnte ihres Lebens geraubt. Ohne Grund. Wie überbrückt man einen solchen Abgrund? Die Genauigkeit, mit der Hisham Matar über Gespräche berichtet, in denen so viel ungesagt bleiben musste, schlägt den Leser in den Bann. Der Aufbau des Buchs ist kunstvoll, verrät den Architekten: Alles, was wir über die lange Unfreiheitsgeschichte Libyens erfahren, die nach der Revolution weiterging, ist vermittelt durch den Rückkehrer, der nicht bleiben kann.

„Die Rückkehr” ist ein Buch über die überwältigende Widerstandskraft des menschlichen Geistes und über die Tugenden der Erinnerung, die dieser Erfahrung gerecht werden will: Beharrlichkeit, Sorgfalt und Vorsicht. Damit erinnert Hisham Matars Werk im weitesten Sinn an das Vermächtnis der Geschwister Scholl und ist geeignet bürgerliche Freiheit, moralischen, intellektuellen Mut zu fördern und dem verantwortlichen Gegenwartsbewusstsein wichtige Impulse zu geben.“

26.10.2017

Literatur auf ARTE – November 2017

Mittwoch, 1. November – 13.50 Uhr
Frankreich/Italien 1954
Der Graf von Monte Cristo
Zweiteiler nach dem gleichnamigen Roman von Alexandre Dumas

Mittwoch, 1. November – 21.50 Uhr
Deutschland 2017
1917 – Der wahre Oktober
Die Oktoberrevolution aus Sicht der Künstler, unter anderem der Dichter Maxim Gorki und Wladimir Majakowski

Mittwoch, 1. November – 00.40 Uhr
Frankreich 1993
Germinal
Claude Berris Adaption des gleichnamigen Romans von Émile Zola. Mit Gérard Depardieu

Donnerstag, 2. November – 20.15 Uhr
Großbritannien 2007
Jane Austen’s Mansfield Park
Liebesdrama basierend auf dem gleichnamigen Werk der britischen Autorin

Sonntag, 5. November – 00.50 Uhr
Großbritannien 1984
1984
Verfilmung der Dystopie von George Orwell. Mit Richard Burton in seiner letzten Rolle

Montag, 6. November – 13.50 Uhr
Frankreich 2015
Wir sind alle Astronauten
Für den César nominierte Verfilmung der autobiografischen Romanreihe "Les Chroniques de l'Asphalte" von Samuel Benchetrit

Sonntag, 12. November – 09.35
Großbritannien 2006
Jane Austen’s Northanger Abbey
Liebesdrama nach dem Roman von Jane Austen

Sonntag, 12. November – 01.15 Uhr
Frankreich 2014
Die Tage unter Null
Spielfilm nach dem Roman „Ich hatte vergessen, dass ich verwundbar bin“ von Delphine de Vigan

Mittwoch, 22. November – 21.50 Uhr
Deutschland 2016
Hissa Hilal – Eine Stimme hinter dem Schleier
Dokumentation über eine mutige Poetin aus Saudi-Arabien und ihre sozialkritischen Gedichte

Mittwoch, 22. November – 22.50 Uhr
Deutschland 2013
Schoßgebete
Sönke Wortmanns Verfilmung des Romans von Charlotte Roche. Mit Jürgen Vogel

Sonntag, 26. November – 09.35 Uhr
Deutschland 2012
Die Abenteuer des Huck Finn
Verfilmung des Jugendbuchklassikers von Mark Twain der Regisseurin Hermine Huntgeburth

24.10.2017

CULTURESCAPES Griechenland

Griechenland ist das Gastland der 14. Ausgabe von CULTURESCAPES: Vom 5. Oktober bis am 3. Dezember präsentiert das multidisziplinäre Kulturfestival die bedeutendsten und vielversprechendsten griechischen Künstlerinnen und Künstler und ihre Produktionen aus bildender Kunst, Musik, Literatur, Theater, Tanz in Basel, der Schweiz und in Lörrach. Im Literaturhaus gibt es gleich zwei Veranstaltungen mit griechischen Autorinnen und Autoren: Am 2. November ist Christos Ikonomou zu Gast, am 22. November moderiert Nora Gomringer einen Abend zu aktueller griechischer Literatur mit Ioanna Bourazopoulou, Christos Asteriou und Lila Konomora.

02.10.2017

Literatur auf ARTE – Oktober 2017

Montag, 9. Oktober - 17.10 Uhr
Mordsidyll

Deutschland 2017
Auftakt der fünfteiligen Reihe über Krimiautoren und deren Schaffensorte

Mittwoch, 11. Oktober – 20.15 Uhr
Elementarteilchen
Deutschland 2006
Oskar Roehlers Adaption des gleichnamigen Skandalromans von Michel Houellebecq

Mittwoch, 11. Oktober – 22.00 Uhr
Die Macht der Bücher

Deutschland 2017
Dokumentation über die zentralen Themen der zeitgenössischen französischen Literatur

Mittwoch, 11. Oktober – 22.55 Uhr
Geschlossene Gesellschaft

Frankreich 1954
Verfilmung von Jean-Paul Sartres gleichnamigem Theaterstück

Mittwoch, 11. Oktober – 00.30 Uhr
Europa und seine Schriftsteller

Frankreich 2015
Dokumentation aus der gleichnamigen Reihe über französische Autoren

Donnerstag, 12. Oktober – ab 13.50 Uhr
Der Graf von Montechristo

Frankreich/Italien 1954
Verfilmung des gleichnamigen Romans von Alexandre Dumas

Freitag, 13. Oktober – 20.15 Uhr
Die Tage unter Null

Frankreich 2014
Melancholisches Drama über die emotionale Kälte der Großstadt

Freitag, 13. Oktober – 22.00
Françoise Hardy: Die Diskrete

Frankreich 2016
Porträt über die Grande Dame des Chansons

Freitag, 13. Oktober – 22.55 Uhr
Lieben Sie Françoise Sagan?

Frankreich 2015
Dokumentation über das Leben der Kultfigur des französischen Literaturbetriebs

Samstag, 14. Oktober – 20.15 Uhr
Gutenberg – Genie und Geschäftsmann

Deutschland 2017
Dokudrama über den Erfinder des Buchdrucks

Samstag, 14. Oktober – 21.40 Uhr
Die Bücherjäger
Deutschland 2017
Dokumentation über Menschen, die Bücher in schweren politischen Zeiten und Krisengebieten vor der Vernichtung retten

Samstag 14. Oktober - 22.35 Uhr
Zukunft aus dem Drucker
Deutschland 2016
Wissenschaftsdoku über den Einfluss des 3-D Drucks auf globale Warenströme

Sonntag, 15. Oktober – 16.45 Uhr
Metropolis: Metropole Paris

Deutschland 2017
Kulturmagazin: Literaturszene Frankreich

Sonntag, 15. Oktober – 17.30 Uhr
Antoine de Saint-Exupéry
Frankreich 2015
Porträt über den Autor des „Kleinen Prinzen“

Sonntag, 15. Oktober – 20.15 Uhr
Germinal
Frankreich 1993
Literaturverfilmung nach dem gleichnamigen Roman von Émile Zola

Sonntag, 15. Oktober – 22.45 Uhr
Empört euch! Engagiert euch! – Stéphane Hessel
Deutschland 2017
Porträt über den Résistance-Kämpfer, Buchenwald-Überlebenden und Erfolgsautor

Sonntag, 15. Oktober – 23.40 Uhr
Durch die Nacht mit … Leila Slimani und Kamel Daoud
Deutschland 2017
Kulturdoku über den Mut des Schreibens. Zwei arabischstämmige Autoren im Gespräch



10.08.2017

Familienkonzert mit Volkserzählungen am 25.8

Im Familienkonzert des Sinfonieorchesters Basel trifft Musik auf ungarische Volkserzählungen. Florian von Manteuffel erzählt Geschichten des Volkshelden Háry János, nach Texten von Alain Claude Sulzer. Die Lügengeschichten des bauernschlauen Soldaten versprechen Unterhaltung für die ganze Familie. Mehr Informationen gibt es hier.

10.08.2017

Tag der Poesie in Basel

Am 9. Septemer findet der Tag der Poesie in Basel statt! Neben einer poetischen Installation in der Markthalle und einer Veranstaltung mit Roger Monnerat im Restaurant Milchhüsli ist Eigeninitiative gefragt! Mehr Informationen gibt es auf der Website der Veranstalter.

09.08.2017

Ausschreibung Literatur-Mentorate

Migros-Kulturprozent vergibt im Rahmen des Projekts double Mentorats-Plätze für professionell literarisch Schreibende. Double ist ein Mentorats-System für Schreibende der viersprachigen Schweiz, die ein grösseres literarisches Projekt verfolgen und in diesem Zusammenhang das Angebot eines weitreichenden Literatur-Mentorats nutzen wollen.

Im Zentrum des Mentorats stehen nicht nur Textarbeit, sondern alle Belange des Schreibens und des Literaturbetriebs. Während 10 bezahlter Arbeitstreffen (nach Wunsch auch im Rückzugsort Arc, der Künstlerresidenz des Migros-Kulturprozent in Romainmôtier) kann ein laufendes literarisches Projekt vorangebracht werden; der Text soll schliesslich in Ausschnitten hier publiziert werden.

Die Bewerbungsfrist läuft bis am 30. September 2017. Zur Anmeldung und weiteren Informationen geht es hier.

03.08.2017

Literatur auf ARTE – August 2017

Mittwoch, 2. August – 20.15 Uhr
Israel/Deutschland/Frankreich 2014
Mein Herz tanzt
Verfilmung des Romans „Tanzende Araber“ von Sayed Kashu

Mittwoch, 9. August – 23.25 Uhr
Deutschland 2016
Die große Literatour – Uwe Johnsons New York

Mehrteilige literarische Zeitreise auf den Spuren großer Schriftsteller und ihrer Reisen

Donnerstag, 10. August – 23.10 Uhr
Frankreich 2011
Sie hat alles gestanden
Porträt über die algerische Aktivistin Djamila Boupacha nach einem Roman von Simone de Beauvoir und Gisèle Halimi

Montag, 14. August – 20.15 Uhr
Großbritannien/USA 1984
Reise nach Indien
Verfilmung des Romans „Auf der Suche nach Indien“ von Edward Morgan Forster

Montag, 14. August – 22.50 Uhr
Großbritannien 1963
Herr der Fliegen
Peter Brooks Klassiker nach dem gleichnamigen Werk von William Golding

Montag, 28. August – 20.15 Uhr
Deutschland 1943
Münchhausen
Die Lebensgeschichte des Lügenbarons basierend auf der literarischen Vorlage von Gottfried August Bürger

Dienstag, 29. August – 22.50 Uhr
Frankreich 2015
Leone Ginzburg – oder Die Macht des Wortes
Dokumentarfilm über den italienischen Schriftsteller und Widerstandskämpfer

11.07.2017

Du bist, was du sprichst: Heimat und Sprache. Amina Abdulkadir am 6. August im Stapferhaus Lenzburg

Ein Spoken Word-Beitrag von Amina Abdulkadir. Mit anschliessendem Gespräch.


Aargauerdütsch oder Züridütsch? Mundart oder Hochdeutsch? Muttersprache oder Fremdsprache? Ein Spoken Word-Beitrag von Amina Abdulkadir: Darüber, wie Sprache Heimat macht. Und dabei verbindet und ausgrenzt, zur Waffe oder zum Versöhnungsmittel wird, uns aus dem Herzen spricht – oder mitten ins Herz hineinsticht.
Als Vierjährige wanderte Amina Abdulkadirs Familie aus Somalia in die Schweiz ein. Mit Sprache schafft sich die Wortklangkünstlerin und Slam-Poetin eine Heimat – auf der Bühne und zwischen Buchdeckeln.

Veranstaltungsdetails: http://www.stapferhaus.ch/agenda/detail/17-HL05/

06.07.2017

Ausschreibung: Literatur-Stipendien in Paris

Das Atelier Mondial schreibt zwei dreimonatige Atelier-Stipendien in Paris (Cité Internationale des Arts) im Bereich Literatur aus - Eingabefrist ist der 10. September
Die Stipendien richten sich an professionelle AutorInnen und ÜbersetzerInnen ins Deutsche aus den Regionen Basel, Baselland, Solothurn, Südbaden und Elsass.

Weitere Informationen und die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier. Direkt zum Bewerbungsformular geht es hier: http://www.ateliermondial.com/de/ausschreibung/literatur-bewerbungsformular.html

29.06.2017

Literatur auf ARTE

Juli 2017

Montag, 3. Juli – 21.45 Uhr
USA 1980
Shining
Horrorklassiker von Stanley Kubrick nach der gleichnamigen Geschichte von Stephen King. Mit Jack Nicholson in der Titelrolle

Mittwoch, 12. Juli – 21.35 Uhr
Frankreich 2006
Astrée und Céladon
Literaturverfilmung des bekannten Schäferromans „L’Astrée“ von Honoré d’Urfé

Donnerstag, 13. Juli – 15.15 Uhr
Frankreich 2012
Paradies und zurück
Französisches Drama nach einer Erzählung von Mikaël Ollivier

Donnerstag, 13. Juli – ab 23.10 Uhr
Donnerstag, 20. Juli – ab 23.10 Uhr
Donnerstag, 27. Juli – ab 22.10 Uhr
Italien 2014
Gomorrha
Fernsehserie über die Mafia in Neapel, nach dem Erfolgsroman von Roberto Saviano

Freitag, 14. Juli – 20.15 Uhr
Großbritannien 1996
Emma        
Preisgekrönte Literaturverfilmung von Jane Austens Werk

Samstag, 22. Juli – 20.15 Uhr
Deutschland 2017
Winnetou und der Prinz aus Deutschland
Dokumentarfilm über die Amerikaexpedition von Prinz Maximilian zu Wied und Karl Bodmer, deren Erlebnisse Karl May zu seinen Abenteuerromanen inspirierten

Sonntag, 23. Juli – ab 09.55 Uhr
Deutschland/Spanien 2014
Mit Dolch und Degen
Abenteuerserie nach der berühmten Romanreihe „Alatriste“ von Arturo Pérez-Reverte

Mittwoch, 26. Juli – 20.15 Uhr
Italien/Frankreich 2013
Die süße Gier
Spielfilm nach dem Bestseller „Der Sündenfall“ von Stephen Amidon. Mit Valeria Bruni Tedeschi

Sonntag, 30 Juli – 22.05 Uhr
Frankreich 2017
Robin Hood – Vom Outlaw zum Popstar
Dokumentation über den Helden aus Nottingham, von der Entstehung der Legende bis zur heutigen Zeit

10.05.2017

Atelier Mondial - International Arts Exchange Program

Das Atelier Mondial - International Arts Exchange Program vergibt zwei dreimonatige Atelier-Stipendien in Paris (Cité Internationale des Arts). Die Stipendien richten sich an professionelle AutorInnen und ÜbersetzerInnen ins Deutsche. Die Ausschreibung finden Sie hier, Bewerbungsfrist ist der 8. Juni.

21.03.2017

++ SONDERAKTION: Bis Ostern 2017 gibt es 3 für 2 Gutscheine! ++

Kennen Sie unsere Gutscheine? Sie kosten CHF 18.- und sind gültig für eine frei wählbare Veranstaltung (im Literaturhaus oder am Festival BuchBasel). Erhältlich an der Abendkasse im Literaturhaus, im Büro an der Theaterstrasse 22 (bitte Besuch anmelden unter 061 261 29 50) oder bestellbar per Telefon (061 261 29 50) oder e-Mail, wobei wir für den Versand per Post gegen Rechnung zzgl. CHF 5.- Bearbeitungsgebühr verrechnen.

Ab sofort bis am 13.4. gibt es eine Sonderaktion: Sie erhalten 3 Gutscheine und bezahlen nur 2.

16.01.2017

Reise zu einem Mythos - zum MONTE VERITÀ

Der Monte Verità in Ascona war zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Treffpunkt von Lebensreformern, wichtigster Zufluchtsort für Pazifisten, Revolutionären, Dadaisten, Schriftstellern und Anhängern alternativer Bewegungen. In diesem Hotspot an Ideen und Idealen lebte Else Lasker-Schüler 13 Monate im Exil.
Vom 12.-15. Oktober organisiert die Else-Lasker-Schüler-Stiftung an diesem geschichtsträchtigen Ort das XXII. Else Lasker-Schüler-Forum. Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

10.01.2017

SZENEN MACHEN

Vom 10. - 12.03.2017 lädt das Literaturhaus Stuttgart zu einer bundesweiten Fachtagung zum Thema „Szenisches Schreiben in der Literatur- und Theaterpädagogischen Praxis“ ein: In Workshops, Arbeitsgruppen, Bühnen- und Projektpräsentationen werden die vielfältigen Formen des Szenischen Schreibens von didaktisch erfahrenen Theaterautoren vorgestellt und gemeinsam weiterentwickelt. Anmeldeschluss ist der 1. März.Weitere Informationen finden Sie hier.

09.01.2017

AUSVERKAUFT!

Die Veranstaltung Türkei – Vom Ende der (Meinungs-)Freiheit mit Werner und Amalia van Gent am Montag, 16. Januar, ist AUSVERKAUFT. Es sind keine Tickets an der Abendkasse erhältlich.

14.12.2016

Willkommen auf unserer neuen Webseite!

Schauen Sie sich um auf unserer neuen Webseite – sie funktioniert auch auf mobilen Geräten einwandfrei.

02.12.2016

Basler Lyrikpreis 2017 an Walle Sayer

Der Basler Lyrikpreis 2017 geht an den Lyriker und Prosaautor Walle Sayer. Die Jury würdigt Walle Sayer für seine präzise und wahrhaftige Dichtung. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 14. Internationalen Lyrikfestivals Basel am Samstag, 28. Januar 2016 um 18:30 Uhr im Literaturhaus Basel statt. Die Laudatio hält die Lyrikerin und Autorin Claudia Gabler.

Mit seinem bedachten Schreiben und dem ungekünstelten Blick auf das Einfache gelingt Walle Sayer eine Weltbetrachtung, die den Menschen hinter den Dingen hervortreten lässt. Seine Gedichte bestechen die Lesenden mit ebenso reduzierten wie intensiven Fein- und Feinstarbeiten und zeigen eine schwebende Welt, die am hellichten Tag stillstehen darf. Walle Sayer, 1960 in Bierlingen geboren, hat mehrere Gedichtbände und Prosagedichte veröffentlicht und wurde mit Literaturpreisen und Stipendien ausgezeichnet, u.a. mit dem Förderpreis der Hermann-Lenz-Stiftung und dem Thaddäus-Troll-Preis. Zuletzt erschienen von ihm «Strohhalm, Stützbalken» (Klöpfer & Meyer, 2013) und «Was in die Streichholzschachtel passte» (Klöpfer & Meyer, 2016). Er lebt als Autor und Aushilfskellner in Horb und ist Mitglied im Verband deutscher Schriftsteller und im Deutschen P.E.N.