02.08.2019

Literatur auf ARTE - August 2019

Freitag, 2. August – 13.50 Uhr
Die Hexen von Eastwick
Komödie, USA 1987
Drei Freundinnen schließen einen folgenschweren Pakt mit dem Teufel. Oscarnominierter Film mit Jack Nicholson, nach einem Roman von John Updike.

Mittwoch, 7. August – 20.15 Uhr
Coming Home (Gui lai)
Drama, RC 2014
Sensibles Familiendrama in Zeiten der chinesischen Kulturrevolution. Der Film des preisgekrönten Regisseurs Zhang Yimou ist eine Adaption des Buches „The Criminal Lu Yanshi” der chinesischen Schriftstellerin Geling Yan.

Montag, 12. August – 20.15 Uhr
Verdacht (Suspicion)
Thriller, USA 1941
Ein kammerspielartiger mörderischer Hitchcock-Thriller mit Cary Grant und Joan Fontaine in den Hauptrollen. Nach dem Roman „Before the Fact“ von Anthony Berkeley, veröffentlicht unter seinem Pseudonym Francis Iles.

Montag, 19. August – 20.15 Uhr
Immer Ärger mit Harry (The Trouble with Harry)
Krimikomödie, USA 1955
Die Leiche Harrys versetzt das gesamte neuenglische Örtchen in Aufruhr. Ein Hitchcock-Klassiker voll schwarzem Humor, nach einem Roman von Jack Trevor Story.

Montag, 19. August – 21.50 Uhr
Augen ohne Gesicht (Les yeux sans visage)
Horrorfilm, Frankreich 1959
Der Pariser Chirurg Génessier schreckt vor Mord nicht zurück wenn es um die Beschaffung einer Spenderhaut für seine Tochter geht. Das Drehbuch nach dem Roman „Les Yeux sans visage“ von Jean Redon entstand unter Mitarbeit der Krimi-Autoren Pierre Boileau und Thomas Narcejac.

Sonntag, 25. August – 16.15 Uhr
Victor Hugo auf Guernsey: Ein Schriftsteller im Exil
Kulturdoku, Frankreich 2018
Ein Portrait Victor Hugos während seiner Zeit im Exil auf Guernsey. Fünfzehn Jahre verbrachte der französischen Schriftsteller auf der britischen Insel, bekräftigte sein politisches Engagement und entwickelte Gedanken zu Themen wie Exil und Familie.

Montag, 26. August – 20.15 Uhr
Der letzte Zug (Experiment in Terror)
Thriller, USA 1962
Eine Bankangestellte wird von einem brutalen Erpresser terrorisiert. Stimmungsvoller und hochspannender Thriller nach der gleichnamigen Romanvorlage des Autorenduos The Gordons.

29.07.2019

Ausschreibung Literatur Wettbewerb: Text + Bild

So selbstverständlich wir heute Text von Bild unterscheiden, Literatur und Kunst in jeweilige Sparten trennen – diese Trennungslinie ist doch eine historisch und kulturell konstruierte Unterscheidung. In den Anfängen der Schrift – u.a. in der chinesischen Schriftsprache bis heute – wurden stilisierte piktographische Zeichen und „künstlerische“ Hieroglyphen verwandt. Schon die Höhlenmalerei weist eine weltweit wiederkehrende Formensymbolik auf. Daneben existieren unterschiedliche Formen der Kalligraphie, die den Schreibakt als solchen zur Kunst erhebt. In der westlichen Hemisphäre hat sich heute das abstrakte Alphabet durchgesetzt.

Eine bildnerische oder künstlerische Ausgestaltung beschränkt sich nicht nur auf einzelne Zeichen oder Buchstaben. Bekannte Beispiele des Zusammenspiels von Wort/Text und Kunst sind bis heute vielfältig: Sie reichen von Text- und Buchillustrationen, über Comics und Graphic Novels bis hin zu visueller Poesie.

In allen bislang genannten Beispielen bleibt das Zusammenspiel von Zeichen, Text, Medium und Kunst ein eher äußerliches Merkmal, wenn man von seiner Funktion der Ornamentierung, der Veranschaulichung, der Verstärkung oder Visualisierung usw. einmal absieht. Aber dieses Zusammenspiel gestaltet sich auch auf der Ebene des Inhalts und erstreckt sich weit über das reine ekphrastische Schreiben hinaus, also eine Literatur, ein Romangeschehen, das um ein Werk der bildenden Kunst herum komponiert ist.

Ohne Zweifel existiert auch eine Literatur, die mit Kunst geschrieben wird. Eine Literatur, die sich deutlich von den Rhythmen der Musik, von der Plastizität der Kunst oder von den Bewegungsmustern des Tanzes beeinflusst zeigt. Also nicht Texte, die über Kunst angefertigt werden, sondern Texte, die mit Kunst geschrieben werden. Mithin Werke von KünstlerInnen , die nicht nur ihr Handwerk ausüben, sondern unterschiedliche Farbpaletten benutzen, verschiedene Klaviaturen beherrschen, in unterschiedlichen Künsten zuhause sind. Dass der Diskurs um das Zusammenspiel der Künste nicht nur in Fachkreisen, sondern auch in der breiten Gesellschaft verortet ist, verdeutlicht nicht zuletzt die Diskussion um die Vergabe des Literaturnobelpreises an den Musiker Bob Dylan.

Text + Bild lobt für seine 4. Ausgabe (Winter 2019) einen Wettbewerb aus, für den Beiträge als Text (Prosa, Lyrik), als Fotografie (auch Fotostrecken), als Crossover (Comic, Graphic Novel) eingesandt werden können. Eine Zeichenmenge von 8.000 Zeichen bzw. ein vergleichbarer Umfang soll nicht überschritten werden; die Beiträge dürfen bislang nicht veröffentlicht sein.


Diese Beiträge können in all den o.a. Formen von Text-Illustration, Ekphrasis bis zu visueller Poesie eingereicht werden. In der Begutachtung wird das Augenmerk darauf liegen, wie sehr der literarische Beitrag von Malerei oder Fotographie, von Klang oder Rhythmus, von choreographischen Mustern oder Bewegung beeinflusst oder durchdrungen ist. Es bleibt der AutorIn, der KünstlerIn überlassen, ein Thema oder einen Gegenstand zu finden, an dem sie am besten dieses Zusammenspiel von Text und Künsten zeigen kann.

Der Gewinnerbeitrag wird in der kommenden Ausgabe von Text + Bild veröffentlicht. Der/die GewinnerIn erhält außerdem eine Einladung zur Release-Party (Übernahme der Reisekosten und Übernachtung) inkl. einer Lesung bzw. Präsentation. Die Beiträge des zweiten und dritten Platzes werden auf der Webseite www.textplusbild.com veröffentlicht. Die Bewerbungen sind an wettbewerb@textplusbild.com oder an das Haus der Universität der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unter dem Stichwort „Text + Bild“ zu richten (Anschrift: Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf). Einsendeschluss ist der 17. November 2019.

Weitere Hinweise auf www.textplusbild.com, Kontakt unter redaktion@textplusbild.com

15.07.2019

WORTMELDUNGEN gesucht!

Welche literarische Stimme trifft den Nerv der Zeit? Welche Autor*innen setzen sich literarisch mit der aktuellen politischen Situation auseinander? Wer arbeitet an brennenden Themen der Gegenwart? Wo entstehen gerade literarische und zugleich gesellschaftskritische Texte? Wer bezieht mit seinen*ihren Texten Stellung?

Die in Frankfurt am Main ansässige Crespo Foundation lobt zum dritten Mal den WORTMELDUNGEN-Literaturpreis für kritische Kurztexte aus.

Der mit 35.000 Euro dotierte Preis zeichnet herausragende literarische Texte aus, die sich mit gesellschaftspolitischen Herausforderungen unserer Zeit auseinandersetzen. WORTMELDUNGEN möchte kritische Positionen zeitgenössischer Autor*innen würdigen und interdisziplinäre Diskurse anstoßen.

Wir bitten Sie, liebe Verleger*innen, Lektor*innen, Agent*innen, Literaturkritiker*innen und -vermittler*innen, den Aufruf an Autor*innen weiterzuleiten, für die die Ausschreibung interessant sein könnte. Autor*innen können ihre Texte selbstständig einreichen. Wenn Sie selbst gerne Texte vorschlagen möchten, können Sie dies wie gehabt gerne tun.

Dies können Essays, Reden, kurze Prosatexte oder Erzählungen sein. Romanauszüge, dramatische Texte und Lyrik sowie ausschließlich journalistische Texte sind von der Bewerbung ausgeschlossen. Die Texte sind zusammen mit einer Kurzbiographie des Autors*der Autorin und dem ausgefüllten Formblatt bis zum 30. September 2019 an info@wortmeldungen.org einzureichen. 

Alle Informationen zum Preisverfahren, der Jury und den Teilnahmebedingungen finden Sie im Anhang. Weitere Informationen finden Sie hier: www.wortmeldungen.org

01.07.2019

Literatur auf ARTE - Juli 2019


Mittwoch, 3. Juli – 20:15
Mr. Holmes
Spielfilm, USA/GB 2015
Geistreiche wie spannungsvolle Sherlock Holmes Verfilmung, die auf Mitch Cullins Roman „A slight trick of the mind“ basiert.

Montag, 8. Juli 23:50
Männerfreundschaften
Dokumentation, Deutschland 2018
In der Weimarer Klassik herrschte unter Männern ein regelrechter Freundschaftskult. Schiller oder Goethe thematisierten die nicht immer platonischen Verbindungen in ihren Werken. Die Doku führt durch die teils exzentrische Geschichte berühmter Männerpaare jener Zeit.

Sonntag, 14. Juli – 22.25 
Birdy
Drama, USA 1984 
Alan Parkas Drama über traumatische Kriegsfolgen basiert auf dem gleichnamigen Roman von William Wharton.

Sonntag, 14. Juli – 20.15 
Club der toten Dichter
Drama, USA 1989 
An einem US-Eliteinternat begeistert ein Lehrer seine Schüler für Poesie und ermutigt sie selbstständig zu denken. Ein Oscar prämierter Klassiker. 

17.06.2019

Ausstellung: Çok Basel! Transnational Memoryscapes Switzerland – Turkey

Donnerstag, 20. Juni , 20:30 Uhr
Audiovisuelle Performance:
Songs of Gastarbeiter von AYKU

Çok Basel! zu Gast im HUMBUG
Klybeckstr. 241, Basel
Eintritt frei, Kollekte

Samstag, 22. Juni 2019, 15:00 Uhr
Führung
Ausstellungsraum auf der Lyss,
Spalenvorstadt 2, Basel

Mit: Maja Müller, Assistenz-Kuratorin Çok Basel! / Sophia Egli, Ko-Autorin Meine Primarschulklasse

Dienstag, 25. Juni, 18.00 Uhr
Podiums-diskussion: 
Erinnerung, Demokratie, Teilhabe

Ausstellungsraum auf der Lyss,
Spalenvorstadt 2, Basel

Mit: Prof. Dr. Sabine Strasser, Sozialanthropologin, Universität Bern / Dr. Francesca Falk, Historikerin, Universität Fribourg / Mustafa Atici, Grossrat Kanton Basel-Stadt / N.N.
Moderation: Christoph Keller, freier Autor und Moderator

23.05.2019

Literatur auf ARTE - Juni 2019

Dienstag, 4. Juni – 22.00
Liu Xiaobo – der Mann, der Peking die Stirn bot
Dokumentation, Frankreich 2018
Porträt des 2017 verstorbenen chinesischen Schriftstellers, Regimekritikers und Menschenrechtlers und Friedensnobelpreisträgers

Sonntag, 16. Juni – 20.15
Nevada Smith
Spielfilm, USA 1965
Western nach dem Roman „Die Unersättlichen“ von Harold Robbins

Sonntag, 2. Juni – 20.15
Land and Freedom
Drama, Deutschland/ Großbritannien/ Spanien 1994
Spielfilm nach dem Kriegsbericht „Mein Katalonien“ von George Orwell

Sonntag, 23. Juni 22.15
I am not your Negro
Dokumentarfilm, Frankreich 2015
Oscarnominierter Dokumentarfilm über die Situation der People of Colour in den USA nach dem unvollendeten Manuskript „Remember This House“ von James Baldwin

 

13.05.2019

Gedichtwettbewerb: Fliessende Identitäten

Der Stefan Hölscher & Geest Verlag Literaturwettbewerb findet seit 2014 statt. Der Wettbewerb bezieht sich auf Lyrik, Aphorismen und autobiographisches Schreiben mit einem jeweiligen Genreschwerpunkt. Zur Philosophie des Wettbewerbs gehört es, Themen zu fokussieren, bei denen Literatur im vitalen Kontakt zu alltäglichen, gesellschaftlichen, politischen und queeren Themen steht und Schreibende und Lesende anzusprechen, denen solche  Kontaktpunkte wichtig sind. Das Thema des 5. Durchgangs des Wettbewerbs ist Fließen der Identitäten.

Identität ist ein schillernder Begriff. Suggeriert er doch, dass da etwas ist, das sich eindeutig erkennen, benennen und eben identifizieren lässt – ein klares, einmaliges und wiedererkennbares Referenz-Objekt/-Subjekt: ein Wesen, das in seiner einzigartigen Existenz dasselbe bleibt. Gleichzeitig können wir wahrnehmen, wie sich auch das scheinbar Identische verändert: im Laufe der Zeit, in der Weise der Betrachtung, in der kontextuellen Umgebung. Sind wir heute wirklich noch der- oder dieselbe wie Jahre oder Jahrzehnte zuvor? Sind wir dieselbe Person, wenn wir in einer bestimmten beruflichen Rolle oder in ganz persönlichen Zusammenhängen, zum Beispiel in einer partnerschaftlichen, familiären oder erotischen Begegnung, agieren? Sind wir dieselbe Person, wenn wir völlig entspannt oder genervt, zornig, frustriert, leidenschaftlich oder angstvoll sind? Sind wir der-/dieselbe beim Schreiben eines Gedichts wie beim Ausfüllen eines Formulars oder Kaufvertrags? Und kann es dasselbe Papier sein, auf dem ein Gedicht oder ein Vertrag geschrieben, derselbe Raum, in dem das eine und/oder das andere passiert? Woran lässt sich das überhaupt erkennen? Und ist es dieselbe Person, die das erkennt, auch wenn sie vielleicht zu verschiedenen Zeiten, aus verschiedenen Perspektiven oder Fragerichtungen verschiedene Ant­worten auf solche Fragen gibt? Ist Identität bei allem Wechsel das, was mit sich selbst in gewisser Hinsicht gleich bleibt oder das, was sich verändert oder irgendwie beides zugleich?

Eingereicht werden können bis zu drei bisher unveröffentlichte Gedichte auf maximal fünf DIN A 4 Seiten in Arial 12 mit Zeilenabstand 1,5 in deutscher Sprache. Die Gedichte sind per E-Mail in einer Worddatei (docx), in der nicht der Name des Autors/der Autorin, sondern rechts oben ein Codewort steht, einzureichen. Als Dateiname für die Datei mit den Beiträgen sollte einfach das Codewort gewählt werden. Im Text der E-Mail stehen neben einem kurzen Anschreiben die Titel der eingereichten Gedichte sowie Name und Adresse des Autors/der Autorin und das Codewort, das sich in der Worddatei mit den eingereichten Texten findet. Eine Kurzbiobibliografie des jeweiligen Autors/der Autorin ebenfalls mit dem Codewort rechts oben sollte als weitere Worddatei im Anhang angefügt werden.

Mit der Einreichung der Texte verbunden ist die Zusicherung, dass die eingereichten Texte selbst verfasst sind, dass sie frei von Rechten Dritter sind und solche Rechte auch nicht verletzen. Ebenfalls verbindet sich mit der Einreichung der Texte das Einverständnis des Autors/der Autorin zur Veröffentlichung der Texte in einer Anthologie, auf den Seiten des Geest-Verlags und zu Werbezwecken für die Anthologie im Internet etc. Der Autor/die Autorin erlaubt mit der Einreichung auch, dass bei Lesungen aus der Anthologie seine/ihre Texte durch Dritte gelesen werden können, wenn der Autor/die Autorin nicht zur Verfügung steht.

Einreichungen, die den genannten Kriterien nicht entsprechen, oder Dateien, in denen der Name des Autors/der Autorin steht, können leider nicht berücksichtigt werden. 

Ein Honorar für die Veröffentlichung wird nicht entrichtet. Die Jury entscheidet nach eigenem freien Ermessen sowohl über die Preisvergabe wie auch die Frage der Veröffentlichung einzelner Beiträge in der Anthologie. Ein Rechtsanspruch auf Veröffentlichung besteht in keinem Fall. Eingereichte Texte werden weder vom Verlag noch von den Mitgliedern der Jury archiviert und können auch nicht zurückgesandt werden.

Die Veröffentlichung einer Anthologie mit den besten Beiträgen ist für das erste Quartal 2020 geplant.

Verliehen werden drei Preise.

1.    Preis : 300,00 Euro

2.    Preis:  200,00 Euro

3.    Preis   100,00 Euro

Die Preisverleihung und Preisträgerlesung findet statt am 28.03.2020 um 20.00 Uhr im Buchhändlerkeller Berlin.  

Die Preisträger sowie die Autorinnen und Autoren, von denen Beiträge in der Anthologie veröffentlicht werden, erhalten ein Freiexemplar der Anthologie.

Jurymitglieder des Wettbewerbs werden sein:

Alfred Büngen (Verleger, Lektor und Autor)
Stefan Hölscher (Autor und Initiator des Wettbewerbs)
Nicola Quaß (Autorin)
Wolfgang Brosche (Autor und Preisträger des Wettbewerbs 2017/2018)


Die Beiträge sind bis zum 30.09.2019 zu senden

an folgende E-Mailadresse:

info@geest-verlag.de mit dem Betreff Identitäten

 

oder per Briefpost an den Verlag ebenfalls mit dem Betreff Identitäten

Geest-Verlag
Lange Straße 41 a
D-49377 Vechta

02.05.2019

Lange Nacht der Notwendigen Geschichten

Während eines Jahres haben zwei Menschen in der Markthalle Basel einmal im Monat vor Publikum ihre Geschichten vorgelesen. Unter ihnen waren geflüchtete Menschen, junge Autorinnen aus der Schweiz und alte Menschen, die in einem Pflegehotel leben. Auch Menschen mit Psychiatrieerfahrung und Menschen mit und ohne Behinderung waren dabei. Während der Lesungen wurden zu den Texten von zwei Illustratorinnen des Kollektivs Balsam Bilder gezeichnet.

In der «Langen Nacht der Notwendigen Geschichten» treffen sich all diese Menschen wieder. Sie lesen für das Publikum alte und neue Texte. Zudem stossen neue Gäste dazu und präsentieren ihre Texte und Musik-Kompositionen. Die «Lange Nacht der Notwendigen Geschichten» ist ein Begegnungsfest für alle, mit Essen und Trinken in gemütlicher Atmosphäre und zum Kommen und Gehen, wie man mag.

Die Veranstaltung findet am 26. Mai von 16 - 22 Uhr im Rossstall 2 in der Kaserne statt.

29.04.2019

Literatur auf ARTE - Mai 2019

Dienstag, 7. Mai – 13.50 Uhr

Elefantenpfad
Drama, USA 1954
Basierend auf den gleichnamigen Roman von Marion David. Mit Elizabeth Taylor und Peter Finch

Dienstag, 7. Mai – 00.30 Uhr
Was vom Tage übrig blieb
Melodram, GB/USA 1993
Verfilmung des mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichneten Romans von Kazuo Ishiguro

Montag, 13. Mai – 20.15 Uhr
Von Mäusen und Menschen
Spielfilm, USA 1992 
Filmklassiker nach dem Roman von John Steinbeck. Mit John Malkovich und Gary Sinise

Montag, 13. Mai – 22.00 Uhr
Die Taschendiebin
Thriller, Korea 2016
Verfilmung inspiriert durch den Roman „Solange du lügst“ von Sarah Waters
Montag, 27. Mai – 20.15 Uhr

Zähl bis drei und bete
Western, USA 1957
Basierend auf der Kurzgeschichte „Three-Ten” to Yuma des US-amerikanischen Schriftstellers Elmore Leonard. Mit Glenn Ford 

04.04.2019

Wortmeldungen von Nachwuchsautor*innen gesucht!

Die Crespo Foundation ruft junge Autor*innen dazu auf, sich für den mit insgesamt 15.000 Euro dotierten WORTMELDUNGEN-Förderpreis zu bewerben. „Im Schreiben tauschen Tote und Lebende höflich die Plätze. Oder: Kann man dem Tod die kalte Schulter zeigen?“ lautet die Fragestellung, die in diesem Jahr von Thomas Stangl, Träger des WORTMELDUNGEN-Literaturpreises 2019, formuliert wurde.

Nachwuchsautor*innen sind aufgefordert, darauf literarisch und kritisch mit einem noch unveröffentlichten Kurztext (Essay, Rede, kurze Prosa, Erzählung) von 4 bis 8 Seiten Länge zu antworten.

Bewerben können sich deutschsprachige Autor*innen bis 30 Jahre, die noch keine eigenständige literarische Buchpublikation (betrifft auch E-Books) verfasst haben.

Die Crespo Foundation möchte mit dem WORTMELDUNGEN-Förderpreis junge Autor*innen motivieren, gesellschaftspolitische Themen in den Fokus zu nehmen und literarische Positionen zu aktuellen Diskursen zu entwickeln.

Einsendeschluss: 30. Juni 2019

Einsendungen an: foerderpreis@wortmeldungen.org

Die vollständige Ausschreibung sowie ein Formblatt finden Sie hier.

01.04.2019

Literatur auf ARTE - April 2019

Sonntag, 07. April – 20.15 Uhr
Über den Dächern von Nizza
Spielfilm, USA 1955
Filmklassiker mit Cary Grant und Grace Kelly nach dem Roman von David Dodge

Donnerstag, 08. April – 13.40 Uhr
Die Prinzessin von Montpensier
Historienfilm, Deutschland/Frankreich 2009
Verfilmung der Novelle von von Marie-Madeleine de La Fayette

Dienstag, 09. April – 00.20Uhr
Die Welle
Drama, Deutschland 2008
Verfilmung des gleichnamigen Romans von Morton Rhue. Mit Jürgen Vogel

Mitwoch, 10. April – 22.10 Uhr
Wer hat Roger Ackroyd getötet?
Dokumentation, Frankreich 2015
Porträt der britischen Schriftstellerin Agatha Christie mit einer Analyse ihres Romans „Roger Ackroyd und sein Mörder“

Mittwoch, 10. April – 20.15 Uhr
A Most Wanted Man
Spielfilm, Großbritannien/Deutschland 2014
Spionagethriller von Anton Corbijn nach dem Roman von John Le Carré.  Mit Nina Hoss und Philip Seymour Hoffman in seiner letzten Rolle

Montag, 15. April – 21.55 Uhr
Die Wahrheit über unsere Ehe
Spielfilm, Frankreich 1951
Verfilmung des Kriminalromans von Georges Simenon. Mit Jean Gabin und Danielle Darrieux

Mittwoch, 17. April – 21.55 Uhr
Eselhaut
Spielfilm, Frankreich 1970
Moderne Verfilmung des Märchens von Charles Perrault. Mit Catherine Deneuve und Jean Marais

Sonntag, 21. April – 20.15 Uhr
Das Gewand 
Spielfilm, USA 1953
Historienfilm nach dem Roman von Lloyd C. Douglas. Mit Richard Burton und Jean Simmons 

Sonntag, 28. April – 20.15 Uhr
Was vom Tage übrig blieb
Melodram, GB/USA 1993
Verfilmung des Romans von Kazuo Ishiguro. Mit Emma Thompson und Anthony Hopkins

14.03.2019

Literatur auf ARTE - März 2019

Sonntag, 10. März – 20.15 Uhr
Jenseits von Erden
Spielfilm, USA 1955
Verfilmung des gleichnamigen Erfolgsromans von John Steinbeck


Freitag, 22. März – ab 20.15 Uhr
Schwerpunkt: Wir haben Brecht

mit den Filmen

Brecht
2tlg. Dokudrama, Deutschland 2019
Zeitzeugen berichten in diesem zweiteiligen Dokudrama von Heinrich Breloer über das Leben des deutschen Dramatikers. Mit Tom Schilling und Burghard Klausner als Bertholt Brecht


und danach um 23.20 Uhr
Brecht und das Berliner Ensemble: Erinnerungen an einen Traum
Dokumentation, Deutschland 2019
Dokumentarfilm von Heinrich Breloer

 
Montag, 25. März – 20.15 Uhr
Der Eissturm

Spielfilm, USA 1997
Verfilmung des Romans von Rick Moody. Mit Kevin Kline und Sigourney Weaver

 

Mittwoch, 27. März – 14.00 Uhr
Der Mann, der Liberty Valance erschoss

Spielfilm, USA 1962
Western nach der Erzählung von Dorothy M. Johnson. Mit John Wayne und James Stewart

 

Donnerstag, 28. März – 20.15 Uhr
Mord im Mittsommer: Im Eifer des Gefechts

Fernsehserie, Schweden 2015
Krimireihe nach den Bestsellern von Viveca Sten. Mit Jakob Cedergren und Alexandra Rapaport

 

Sonntag, 31. März – 20.15 Uhr
Duell in sechs Runden
Spielfilm, Frankreich 1975
Verfilmung des Kriminalromans von Roger Borniche. Mit Alain Delon und Jean-Louis Trintignant

 

04.03.2019

Buchverfilmung "Der Steingänger" (Il mangiatore di pietre)

Zum Kinostart von «Il mangiatore di pietre» findet am 5. April um 18.15 Uhr im Kult.kino Camera eine Spezialvorstellung in Anwesenheit des Basler Regisseurs Nicola Bellucci statt. Nach der Vorstellung gibt es die Möglichkeit mit dem Regisseur über die Geschichte, die Machart und alles was interessiert zu diskutieren. 

Die bildgewaltige Verfilmung des Bestseller «Der Steingänger» von Davide Longos spielt in einem abgelegenen Tal im Piemont, wo der frisch aus dem Gefängnis entlassene, ehemalige Schmuggler Cesare (Luigi Lo Cascio) die Leiche seines Neffen Fausto findet. Die beiden haben einst zusammengearbeitet. Dies endete jedoch, als Fausto begann mit Drogen zu handeln. Unter der Leitung von Kommandant Boerio (Leonardo Nigro) nimmt die örtliche Polizei die Aufklärung des Mordes auf und schon bald gerät Cesare ins Visier der Ermittler. Nur die Mailänder Kommissarin Sonia di Meo (Ursina Lardi) schaut hinter die Fassade.

Drogen und Kriminalität sind auch in der neuen Generation ein Thema. Sergio (Vincenzo Crea), ein Junge aus dem Dorf, will um jeden Preis der Enge des Tals entrinnen. Durch Zufall entdeckt Sergio auf der Alp zurückgelassene Flüchtlinge und sucht bei seinem Vorbild Cesare Hilfe. Widerwillig stimmt Cesare zu, dem Jungen beim Schleusen der Flüchtlinge über die Berggrenze zu helfen. Doch der Plan gerät unerwartet in Gefahr…

01.02.2019

Literatur auf ARTE – Februar 2019

Montag, 04. Februar – 20.15 Uhr
Die letzte Schlacht
Kriegsfilm nach einem Roman von Daniel Ford mit Burt Lancaster und Marc Singer

 
Mittwoch, 6. Februar – 21.50 Uhr
T. C. Boyle: Schreiben als Rausch
Deutschland 2018
Dokumentation anlässlich des 70. Geburtstags des Enfants terrible der amerikanischen Literaturszene


Mittwoch, 13. Februar – 21.50 Uhr
Paul Auster – Was wäre wenn
Deutschland 2018
Porträt des Schriftstellers


Mittwoch, 13. Februar – 22.45 Uhr
Smoke
USA 1995
Drama nach einem Drehbuch von Paul Auster mit William Hurt und Ashley Judd


Donnerstag, 14. Februar – 14.05 Uhr
Picknick am Valentinstag
Australien 1975
Mystery-Film nach Joan Lindsays Roman mit Vivean Gray und Helen Morse


Montag, 18. Februar – 21.45 Uhr
Vor Einbruch der Nacht
Frankreich 1971
Thriller nach Edward Atiyahs Roman „The Thin Line“ mit Stéphane Audran, Michel Bouquet und François Périer


Dienstag, 19. Februar – 09.20 Uhr
Jack London: Ein amerikanisches Original
Frankreich 2016
Dokumentarfilm über den amerikanischen Schriftsteller und Journalisten.

 
Montag, 25. Februar – 22.05 Uhr
An einem Tag wie jeder andere
USA 1955
Spielfilm nach Roman und Theaterstück von Joseph Hayes mit Humphrey Bogart und Fredric March

 
Dienstag, 26. Februar – 01.25 Uhr
Das Dritte Ufer des Flusses
Argentinien, Deutschland 2014
Drama nach Guimarães Rosas Buch „Primeiras Estórias“ mit Alian Emanuel Devetac, Daniel Veronese und Gabriela Ferrero

14.01.2019

Jens Sparschuh erhält den Günter Grass-Preis 2019

Jens Sparschuh erhält den Günter Grass-Preis 2019! Morgen spricht der «Peter Pan Ostdeutschlands» in unseren «Zwiegesprächen» mit Rudolf Bussmann über das Schreiben und die Rolle des Schriftstellers in der heutigen Welt. Tickets gibt's hier: https://tickets.literaturbasel.org/events/.

«Man könnte Jens Sparschuh den Peter Pan Ostdeutschlands nennen: Wie Kinder staunen seine kauzigen Protagonisten seit jeher über die Welt, gerade auch über die Wunder, die ihnen mit der Wiedervereinigung in ihren kleinen Alltag geschneit sind. Leichtfüßig und hintergründig tänzelt Sparschuh zwischen Kalauer und Poesie, zwischen Komik und Philosophie, zwischen Roman, Essay, Hörspiel und Kinderbuch. Die Lübecker Autorengruppe ist froh und stolz, diesen vielseitigen Kollegen mit dem 2. Günter-Grass-Preis auszuzeichnen.» (aus der Jurybegründung)

Zur Pressemitteilung auf der Verlagsseite geht es hier.

02.01.2019

Literatur auf ARTE - Januar 2018


Dienstag, 1. Januar  – 13.50 Uhr 
Krieg und Frieden

Italien/USA 1956
Filmklassiker von Leo Tolstoi. Mit Henry Fonda, Mel Ferrer und Audrey Hepburn


Dienstag, 1. Januar – 20.15 Uhr
Der seltsame Fall des Benjamin Button

USA 2007
Oscarprämierte Adaption an gleichnamige Kurzgeschichte von F. Scott Fitzgerald. Mit Brad Pitt in der Titelrolle

 
Donnerstag, 3. Januar – 14.00 Uhr (Wiederholung am 15. Januar)
Jane Austens Verführung

Großbritannien 2007
Verfilmung des Romans „Persuasion“ von Jane Austen

 
Donnerstag, 3. Januar – 21.55 Uhr
Charlotte Link – Das andere Kind

Deutschland 2013
Zweiteiliger Fernsehfilm nach dem gleichnamigen Roman

 
Samstag, 26. Januar – 20.15 Uhr
Jack London – ein amerikanisches Original

ARTE France 2016
Dokumentarfilm anlässlich des 100. Todestags des amerikanischen Schriftstellers

 
Mittwoch, 30. Januar – 21.15 Uhr
Die große Literatour: John Steinbecks USA

ARTE 2015
Dokumentation über das Leben und Wirken des Literaturnobelpreisträgers

03.12.2018

Literatur auf ARTE – Dezember 2018

Sonntag, 9. Dezember – 20.15 Uhr
Der Husar auf dem Dach

Frankreich 1995
Französischer Historienfilm, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Jean Giono


Mittwoch, 19. Dezember – 13.50 Uhr
Northanger Abbey

Großbritannien 2008
Fernsehfilm frei nach Jane Austens Entwicklungsroman „Die Abtei von Northanger“

 

Mittwoch, 19. Dezember – 20.15 Uhr
Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

Schweden 2013
Filmkomödie auf Basis erfolgreichen Bestsellers

 

Mittwoch, 19. Dezember – 22.00 Uhr
Cyrano von Bergerac

Frankreich 1990
Mehrfach ausgezeichneter Historienfilm mit Gérard Depardieu in der Titelrolle

 

Mittwoch, 19. Dezember – 00.15 Uhr
Die große Literatour: Goethes Italien

Deutschland 2016
Dokumentation über den zweijährigen Italienaufenthalt des Schriftstellers 

 

Donnerstag, 20. Dezember – 14.15 Uhr
Mansfield Park

Großbritannien 2007
Britisches Filmdrama, frei adaptiert nach Jane Austens satirischstem Werk

 

Freitag, 21. Dezember – 20.15 Uhr
Charlotte Link – Das andere Kind

Deutschland 2013
Zweiteiliger Fernsehfilm nach dem gleichnamigen Roman

         

Dienstag, 25. Dezember – 14.05 Uhr
Sinn und Sinnlichkeit

Großbritannien/USA 1995
Oscarprämierter Spielfilm von Ang Lee nach Jane Austen

 

Donnerstag, 27. Dezember – 14.20 Uhr
Oliver Twist

Großbritannien 1948
Filmklassiker von Roman Polański nach Charles Dickens Gesellschaftsroman 

 

Sonntag, 30. Dezember – 20.15 Uhr
Krieg und Frieden

Italien/USA 1956
Opulente Verfilmung des Mammutwerks von Lew Tolstoi. Mit Henry Fonda, Mel Ferrer und Audrey Hepburn

22.11.2018

Basler Lyrikpreis 2019 für Katharina Schultens

Der Basler Lyrikpreis 2019 geht an die Lyrikerin Katharina Schultens. Die Jury würdigt Katharina Schultens für ihre ungeheure Sprachkraft, die in ihrer Gradlinigkeit ins Herz der Gegenwart trifft. Die Preisverleihung findet im Rahmen des 16. Internationalen Lyrikfestivals Basel am Samstag, 26. Januar 2019 um 18:00 Uhr im Literaturhaus Basel statt. Die Laudatio hält Alisha Stöcklin.

Der Basler Lyrikpreis wird jährlich vom Verein Internationales Lyrikfestival Basel verliehen. Er geht an Dichterinnen und Dichter, deren Werk sich durch Innovationskraft auszeichnet und durch den Mut zu konsequentem und eigenwilligem Arbeiten mit Sprache. Er soll dazu beitragen, herausragende Stimmen einer breiteren Öffentlichkeit bekanntzumachen.

Der Basler Lyrikpreis ist mit 10’000 Franken dotiert und wird von der GGG Basel gestiftet.

Medienmitteilung vom 22. November 2018



25.10.2018

Literatur auf ARTE - November 2018

 

Freitag, 2. November – 22.50 Uhr

Lucky Luke – Unser liebster einsamer Cowboy
Frankreich 2016
Dokumentation über die Comicfigur der Zeichner Morris und Réné Goscinny
In der ARTE Mediathek bis zum 8. November

Montag, 5. November – 22.50 Uhr
Die Offizierskammer

Frankreich 2001
Verfilmung des gleichnamigen Romans von Marc Dugain
In der ARTE Mediathek bis zum 11. November

 

Montag, 5. November – 1.00 Uhr
Djamilia

Frankreich 2017
Dokumentarfilm über die Rezeption der jungen Kirgisin Djamilia, Hauptfigur aus Tschingis Aitmatows gleichnamiger Novelle
In der ARTE Mediathek bis zum 11. November

 

Mittwoch, 7. November – 22.10 Uhr
Bestie Mensch

Frankreich 1938
Jean Renoirs Verfilmung des gleichnamigen Romans von Émile Zola. Mit Jean Gabin und Simone Simon

 

Sonntag, 18. November – 22.00 Uhr
Gleißendes Glück

Deutschland 2016
Ehedrama nach dem Roman von A.L. Kennedy. Mit Martina Gedeck und Ulrich Tukur
In der ARTE Mediathek bis zum 24. November

 

Mittwoch, 21. November – 20.15 Uhr
Vor der Morgenröte

Deutschland/Frankreich/Österreich 2016
Maria Schraders Spielfilm über Stefan Zweigs letzte Lebensjahre. Mit Josef Hader als Stefan Zweig
In der ARTE Mediathek bis zum 27. November

 

Mittwoch, 21. November – 21.55 Uhr
Dantes Inferno

Deutschland 2015
Dokumentation über Dante Alighieris Monumentalwerk „Die göttliche Komödie“
In der ARTE Mediathek bis zum 20. Dezember

25.10.2018

Kurs: Abendschule Import


Literatur: Einblicke in die persische Dichtung zwischen Klassik und eigenem literarischen Schreiben mit Yasin Sarwari und Rahmat Qorbani // 30.10.2018 und 31.10.2018, 19:00, Deutsch

Der Begriff der persischen Dichtung öffnet eine Tür zu einer grossen und vielschichtigen literarischen Kultur. Was aber bedeutet es als junger Mensch in Basel ganz konkret mit der Leidenschaft für diese Literatur zu leben? Ausgehend von einer Einführung in die klassische persische Dichtung nehmen Yasin Sarwari und Rahmat Qorbani die Kursteilnehmer*innen mit auf den Weg ihres eigenen literarischen Schaffens. Dabei werden sie über ihre eigenen Texte sprechen, was es heisst einen regelmässigen Lesekreis für persische Dichtung in Basel zu organisieren oder ein politisches Magazin zu gründen. Yasin Sarwari wohnt seit zweieinhalb Jahren in der Schweiz. Der Austausch mit anderen ist ihm sehr wichtig. Neben einem persischen Lesekreis organisiert er wöchentlichen Farsi-Unterricht für afghanische Kinder und Jugendliche in Basel. Er schreibt Gedichte auf Persisch. Auch Rahmat Qorbani schreibt selber Texte, mittlerweile lieber auf Deutsch als auf Farsi. Er lebt seit drei Jahren in Basel und engagiert sich in verschiedenen Projekten, so hat er zum Beispiel das politische Magazin Fiasko mitgegründet. 

01.10.2018

Literatur auf ARTE - Oktober 2018

Sonntag, 7. Oktober – 20.15 Uhr
Le Train – Nur ein Hauch von Glück

Frankreich/Italien 1973
Verfilmung des Erfolgsromans von Georges Simenon. Mit Romy Schneider und Jean-Louis Trintignant

 

Mittwoch, 10. Oktober – 20.15 Uhr
Absturz ins Leben

Frankreich/Kanada 2016
Film über den Wert eines Menschenlebens, nach dem Roman „Der Fall Sneijder“ von Jean-Paul Dubois

 

Mittwoch, 10. Oktober – 22.05 Uhr
Georgien erzählt – Streifzüge mit Nino Haratischwili

Deutschland 2018
Film über die Literaturszene Georgiens

 

Sonntag, 14. Oktober – 20.15 Uhr
Das Mädchen mit dem Perlenohrring

Großbritannien/Luxemburg 2003
Adaption des Romans von Tracy Chevalier. Mit Scarlett Johansson und Colin Firth

 

Montag, 22. Oktober – 22.05 Uhr
Der Mann, der zweimal lebte

USA 1966
Verfilmung des Science-Fiction-Romans von David Ely. Mit Rock Hudson

 

Sonntag, 28. Oktober – 20.15 Uhr
Man nennt mich Hondo

USA 1953
Western nach der Erzählung „The Gift of Cochise“ von Louis L’Amour. Mit John Wayne

 

Sonntag, 28. Oktober – 21.35 Uhr
The Town – Stadt ohne Gnade

USA 2010
Actionthriller nach dem Kriminalroman von Chuck Hogan. Mit Ben Affleck und Rebecca Hall

 

Montag, 29. Oktober – 22.15 Uhr
Das Labyrinth

USA 1950
Film Noir nach dem Roman „Nightmare in Manhattan“ von Thomas Walsh. Mit William Holden

06.09.2018

Zuger Übersetzer-Stipendium 2019

Der Verein Zuger Übersetzer (vormals Dialog-Werkstatt Zug) vergibt das Übersetzer-Stipendium 2019. 

Das Übersetzer-Stipendium von SFr. 50 000.- soll die professionelle Übersetzung eines literarisch und kulturell bedeutenden Werkes in die deutsche Sprache ermöglichen und auszeichnen. Über die Vergabe des Stipendiums entscheidet eine Fachjury. Antragsberechtigt sind Übersetzerinnen und Übersetzer, welche die Übertragung eines belletristischen Werkes planen. Von den Bewerbern sollten bereits Übersetzungen in Buchform vorliegen.

Die Bewerbungsunterlagen können bis 1. November 2018 angefordert werden von Zuger Übersetzer, Georg Gerber, Steinbaumstrasse 14, CH 8925 Ebertswil oder georg.gerber@zugeruebersetzer.ch

(Informationen zum Verein Zuger Übersetzer auf www.zugeruebersetzer.ch)

30.08.2018

Literatur auf ARTE - September 2018


Sonntag, 2. September – 20.15 Uhr
African Queen

USA 1951
Oscarprämierter Abenteuerfilm nach dem gleichnamigen Roman von Cecil Scott Forester.
Mit Humphrey Bogart und Katharine Hepburn

 

Montag, 17. September – 22.00 Uhr
Gruppenbild mit Dame
Frankreich/Deutschland 1977
Preisgekrönte Adaption des Romans von Heinrich Böll. Mit Romy Schneider

 

Sonntag, 23. September – 20.15 Uhr
Rendezvous mit einer Leiche
USA 1988
Nach Agatha Christie mit Peter Ustinov als Hercule Poirot

 

Sonntag, 23. September – 21.55 Uhr
Agatha Christie – The Queen of Crime
Deutschland 2017
Porträt der britischen Autorin (1890-1976)

 

Montag, 24. September – 20.15 Uhr
Alexis Sorbas
Griechenland/Großbritannien/USA 1964
Filmklassiker nach dem Roman von Nikos Kazantzakis. Mit Anthony Quinn

 

Mittwoch, 26. September – 21.50 Uhr
Dichter und Abenteurer – Blaise Cendrars
Frankreich 2017
Porträt des Schweizer Schriftstellers (1887-1961)

 

Sonntag, 30. September – 20.15 Uhr
Love & Friendship
Frankreich/Irland/Niederlande 2016
Gesellschaftskomödie nach dem Roman von Jane Austen. Mit Kate Beckinsale

23.08.2018

Kreativ-Klausur Schreiben

Vier intensive Tage mit Ihrem Buchprojekt: Die Kreativ-Klausur Schreiben vermittelt Ihnen literarisches Handwerkzeug und gibt Ihnen individuelle Schreibimpulse. Schreibphasen und Feedbackrunden mit den professionellen Dozenten wechseln sich ab mit Lehreinheiten zum kreativen Schreiben und Einzelcoachings.

Die Kreativ-Klausur Schreiben richtet sich an Autorinnen und Autoren, die schon Schreiberfahrungen mit fiktionalen Texten (Romanen, Kurzgeschichten) haben. Geeignet für die Klausur sind belletristische Romane und alle Genres (Liebesroman, Krimi, Fantasy, Erotik, Jugendbuch) außer reines Kinderbuch.

Anmeldungsschluss: 31. Oktober 2018
Abgabe von Exposé und Textauszug:
11. November 2018
Start:
Donnerstag, 22. November, 14 Uhr
Ende:
Sonntag, 25. November, 14 Uhr
Seminargebühr: 495€

Weiter Informationen gibt es hier.

20.08.2018

Literaturwettbewerb Text + Bild

Text + Bild schreibt für seine 3. Ausgabe (Winter 2018) einen Wettbewerb aus, für den Beiträge als Text
(Prosa, Lyrik), als Fotografie (auch Fotostrecken) und als Crossover (Comic, Manga, Graphic Novel)
eingereicht werden können. Eine Zeichenmenge von 8.000 Zeichen bzw. ein vergleichbarer Umfang
soll nicht überschritten werden; die Beiträge dürfen bislang nicht veröffentlicht sein.

In der Begutachtung wird ein Hauptaugenmerk darauf liegen, wie eine „Präsenz“ im o.a. Sinne erzielt
wird, ob und wie „Stimmung“ im Sinne einer intensivierten ästhetischen Faszination zum Ausdruck
kommt.
Von daher erfolgt für den Wettbewerb keine Themenvorgabe (auch „Präsenz“ ist nicht das Thema) – es
bleibt der AutorIn, der KünstlerIn überlassen, ein Thema oder einen Gegenstand zu finden, an dem sie
am besten an der Form arbeiten und Präsenz und Stimmung erzeugen können.

Der Gewinnerbeitrag wird in der kommenden Ausgabe von Text + Bild veröffentlicht. Der/Die GewinnerIn erhält außerdem eine Einladung zur Release-Party (Übernahme der Reisekosten und
Übernachtung) inkl. einer Lesung bzw. Präsentation. Die Beiträge des zweiten und dritten Platzes
werden auf der Webseite www.textplusbild.com veröffentlicht.
Die Bewerbungen sind an wettbewerb@textplusbild.com oder an das Haus der Universität der
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf unter dem Stichwort „Text + Bild“ zu richten (Anschrift:
Schadowplatz 14, 40212 Düsseldorf). Einsendeschluss ist der 30. September 2018.

26.07.2018

Literatur auf ARTE – August 2018

Montag, 30. Juli – 22.55 Uhr
Klagt mich an!
Frankreich 1950
Drama über Sterbehilfe von Richard Pottier. Nach dem Werk „Meurtres“ des Schriftstellers und Juristen Charles Plisnier. Mit Fernandel und Jeanne Moreau

Sonntag, 5. August – 20.15 Uhr
Brokeback Mountain
USA 2005
Preisgekrönter Spielfilm von Ang Lee nach einer Kurzgeschichte von Annie Proulx. Mit Heath Ledger und Jake Gyllenhall

Mittwoch, 8 August – 21.55 Uhr
Lachen, um zu überleben – Ephraim Kishon
Israel/Österreich 2017
Porträt des israelischen Satirikers

Freitag, 10. August – 20.15 Uhr
Mängelexemplar
Deutschland 2015
Verfilmung des Romandebüts von Sarah Kuttner

Montag, 13. August – 21.55 Uhr
Kamikaze 1989
Deutschland 1982
Adaption von Per Wahlöös Krimi „Mord im 31. Stock“. Mit Rainer Werner Fassbinder in seiner letzten Rolle

Sonntag, 19. August – 20.15 Uhr
Out of Sight
USA 1998
Steven Soderberghs Verfilmung des Romans von Elmore Leonard. Mit George Clooney und Jennifer Lopez

Montag, 20. August – 22.05 Uhr
Wir sind alle Astronauten
Frankreich 2015
Adaption der autobiographischen Romanreihe von Samuel Benchetrit durch ihn selbst. Mit Isabelle Huppert und Valeria Bruni Tedeschi

Freitag, 24. August – 20.15 Uhr
Steht auf, Genossinnen!
Frankreich 2017
Verfilmung des gleichnamigen Buches der feministischen Schriftstellerin und Historikerin Michelle Perrot

Montag, 27. August – 20.15 Uhr
Der Diener
Großbritannien 1963
Psychodrama nach dem Drehbuch von Harold Pinter, basierend auf Robin Maughams Roman „The Servant“

Donnerstag, 30. August – 22.25 Uhr
Die Mitte der Welt
Deutschland 2016
Coming-of-Age-Geschichte nach dem Roman von Andreas Steinhöfel. Mit Louis Hofmann

13.07.2018

Ausschreibung TREIBHAUS

Schreiben ist (d)eine Kunst? Und niemand weiss davon? Muss nicht sein! Im TREIBHAUS hast du die Chance, dich und deine literarischen Texte der Öffentlichkeit zu präsentieren. Der Weg zur eigenen Lesung und zur Veröffentlichung war nie einfacher: Schreiben, Einreichen, Lesen (im Literaturhaus Basel) – und Gewinnen! Infos gibt es hier.

30.06.2018

Literatur auf ARTE – Juli 2018

Sonntag, 1. Juli – 20.15 Uhr
Giganten
USA 1956
George Stevens oscarprämierte Verfilmung des Bestsellers von Edna Ferber. Mit James Dean, Elizabeth Taylor und Rock Hudson

Montag, 2. Juli – 21.55 Uhr
Die Aussenseiterbande
Frankreich 1964
Krimikomödie von Jean-Luc Godard nach einem Roman von Bert und Dolores Hitchens. Mit Anna Karina

Dienstag, 3. Juli – 00.55 Uhr
April und die aussergewöhnliche Welt
Frankreich/Kanada/Belgien 2015
Animationsfilm von Christian Desmares, basierend auf den Arbeiten des französischen Comic-Autors Jacques Tardi

Freitag, 13. Juli – 20.15 Uhr
Kommissar Marthaler: Ein allzu schönes Mädchen
Deutschland 2014
Lancelot von Nasos Fortsetzung der erfolgreichen Reihe um den Frankfurter Hauptkommissar. Nach den Marthaler-Krimis von Jan Seghers

Freitag, 13. Juli – 00.55 Uhr
Eva
Frankreich/Italien 1960
Drama von Joseph Losey nach dem Roman von James Hadley Chase. Mit Jeanne Moreau

Sonntag, 15. Juli – 20.15 Uhr
Die Brücken am Fluss
USA 1995
Clint Eastwoods Verfilmung des Romans von Robert James Waller. Mit Clint Eastwood und Meryl Streep

Montag, 16. Juli – 20.15 Uhr
Die Nacht des Jägers
USA 1955
Psychothriller und einzige Regiearbeit des Schauspielers Charles Laughton. Nach dem Roman von Davis Grubb

Sonntag, 22. Juli – 20.15 Uhr
Wie ein einziger Tag
USA 2004
Nick Cassavetes preisgekrönte Verfilmung des Bestsellers von Nicholas Sparks. Mit Ryan Gosling und Rachel McAdams

Montag, 23. Juli – 20.15 Uhr
Ipcress – Streng geheim
Großbritannien 1965
Sydney J. Furies Spionage-Gilm nach Len Deightons gleichnamigen Roman. Mit Michael Caine

Montag, 30. Juli – 22.55 Uhr
Klagt mich an!
Frankreich 1950
Drama über Sterbehilfe von Richard Pottier. Nach dem Werk „Meurtres“ des Schriftstellers und Juristen Charles Plisnier. Mit Fernandel und Jeanne Moreau

18.06.2018

Notwendige Geschichten

Zwei schreibende Menschen lesen ihre Texte: Geschichten, Gedichte oder Slams. Die beiden verbindet das Schreiben, das Erzählen, das Lesen: Frauen und Männer, Junge und Alte, Zugewanderte und Einheimische, Menschen mit und ohne Behinderung. Menschen, die nicht berühmt sind, die man noch nicht kennt, die man selten hört und kaum liest.

Jeder Abend wird von der Illustrationsgruppe BALSAM live illustriert. Daraus entsteht ein laufendes Bildprotokoll, das in der Markthalle öffentlich sichtbar bleibt.

Die nächste Veranstaltung findet am 22.6. in der Markthalle statt: Vor der Übertragung des Fussball WM-Spiels Schweiz-Serbien liest ein serbisch-schweizerisches Tandem: Die in Serbien geborene Studentin am Schweizerischen Literaturinstitut Biel Aleksandra Sekanic und der Autor, Blogger und Rollstuhlfahrer Walter Beutler.

Weitere Informationen gibt es hier.

04.06.2018

Preisfrage: Was fehlt, wenn Gott fehlt?

Die Reformierte Kirche des Kantons Zürich schreibt im Rahmen des Reformationsjubiläums die Preisfrage aus:

Was fehlt, wenn Gott fehlt ?

Ob Essay, Szene, Songtext, Rap, Story, Slogan, Gedicht oder grosse Kolumne – entscheidend sind die öffnende Perspektive, der kreative Zugang und die inhaltliche Dimension.

1. Preis: CHF 5’000.–
2. Preis: CHF 3’000.–
3. Preis: CHF 2’000.–

Weitere Informationen gibt es hier!

Einsendeschluss: 1. Januar 2019

31.05.2018

Literatur auf ARTE – Juni 2018

Sonntag, 3. Juni – 20.15 Uhr
Kramer gegen Kramer

USA 1979
Oscarprämiertes Scheidungsdrama mit Dustin Hoffman und Meryl Streep. Nach dem Roman von Avery Corman

Montag, 4. Juni – 21.55 Uhr
Die Hexen von Salem

Deutschland/Frankreich 1957
Verfilmung von Arthur Millers Stück „Hexenjagd“. Mit Simone Signoret und Yves Montand

Donnerstag, 7. Juni – 22.15 Uhr
Im Todestrakt

Deutschland/Südafrika 2016
Drama über die Traumata eines ehemaligen Todestrakt-Wächters. Basierend auf dem Roman „Hirten und Schlachter“ von Chris Marnewick

Montag, 11. Juni – 21.45 Uhr
The Getaway – Ihre Chance gleich null

Großbritannien/USA 1973
Actionfilm nach dem gleichnamigen Roman von Jim Thompson. Mit Steve McQueen

 Donnerstag, 14. Juni – 22.50 Uhr
Geschwister

Deutschland 2016
Flüchtlingsdrama nach dem 2012 erschienenen Roman des Regisseurs Markus Mörth

Samstag, 16. Juni – 20.15 Uhr
Der erotische Blick – Johann Winckelmann

Deutschland 2017
Porträt des Schriftstellers und Archäologen

Montag, 18. Juni – 20.15 Uhr
Ein schönes Mädchen wie ich

Frankreich 1972
Komödie von François Truffaut nach Henry Farrells Roman „Such a gorgeous Kid like me” 

 Montag, 18. Juni – 22.55 Uhr
Die Commitments

Großbritannien/Irland/USA 1991
Alan Parkers Kultfilm nach dem Roman von Roddy Doyle

Mittwoch, 27. Juni – 20.15 Uhr
Immer Drama um Tamara

Großbritannien 2010
Stephen Frears Verfilmung der Graphic Novel „Tamara Drewe“ von Posy Simmonds

Donnerstag, 28. Juni – 23.25 Uhr
Die Habenichtse

Deutschland 2016
Verfilmung von Katharina Hackers gleichnamigen preisgekröntem Roman. Mit Julia Jentsch und Sebastian Zimmler

02.05.2018

LITERATUR-STIPENDIEN FÜR AUTORINNEN UND AUTOREN, ÜBERSETZERINNEN UND ÜBERSETZER INS DEUTSCHE

Das Atelier Mondial schreibt gemeinsam mit dem Literaturhaus Basel und dem Literaturhaus Freiburg zwei Atelierstipendien in Paris an der Cité Internationale des Arts aus. Die Teilnahmebedingungen und das Anmeldeformular finden Sie hier.

Aufenthalt: Januar – März 2019 und April – Juni 2019

Teilnahmebedingungen: Wohnsitz oder Arbeitsstelle nachweislich im Einzugsgebiet von Atelier Mondial, Motivationsschreiben, CV, Bibliografie und Manuskript von max. 20 Seiten.

Eingabefrist: 10. Juni 2018

12.02.2018

Studer/Ganz-Preis für unveröffentlichtes Prosadebüt

Die 2005 gegründete Studer/Ganz-Stiftung fördert in der Schweiz jüngere Autorinnen und Autoren. Ende September 2018 vergibt die Stiftung in der Deutschschweiz zum siebten Mal einen Preis für das beste unveröffentlichte Prosadebütmanuskript.

Gesucht werden unveröffentlichte deutschsprachige Romane, Erzählungen und Novellen (keine Textsammlungen) von Autorinnen und Autoren unter 42 Jahren, die noch keine eigene Buchpublikation (ausgenommen Lyrik) vorweisen und das Schweizer Bürgerrecht besitzen oder ihren Wohnsitz in der Schweiz haben. Das ausgezeichnete Manuskript wird mit Fr. 5000 prämiert und im Lenos Verlag veröffentlicht.

Der Wettbewerb wird anonym durchgeführt. Autorinnen und Autoren, die sich um eine Teilnahme bewerben, senden ihren abgeschlossenen, unveröffentlichten, deutschsprachigen Text von mindestens 100 Seiten mit folgender Formatierung:

A4-Normseite à max. 1500 Zeichen inkl. Leerzeichen

Schriftgrösse 12-Punkt, Zeilenabstand 1.5

Pro Autorin, pro Autor kann nur ein Manuskript eingereicht werden. Ebenso sind anlässlich einer früheren Ausschreibung eingereichte Manuskripte kein zweites Mal zugelassen, auch nicht in einer überarbeiteten Fassung.

Die Texte dürfen keine Hinweise auf deren Autorschaft enthalten, sondern sind mit einem Kennwort zu versehen. Name, Adresse, Telefon, Mail und Geburtsdatum des Autors / der Autorin und die Kopie eines Ausweises (Pass oder Identitätskarte) sind in einem separaten Dokument mitzuschicken.

Text und Begleitdokument werden als pdf geschickt an info@studerganzstiftung.ch.

Die Auswahl erfolgt durch eine namhafte Jury aus Autorinnen und Autoren sowie Literaturvermittlerinnen und Literaturvermittlern. Über den Entscheid der Jury wird keine Korrespondenz geführt.

Die Publikation des prämierten Textes erfolgt voraussichtlich im Frühjahr 2019.       

Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Studer/Ganz-Stiftung.

Einsendeschluss: 30. Juni 2018

16.04.2018

Literaturstipendium Beeskower Burgschreiber/in 2018

Als Ausdruck des Kulturwillens der Bevölkerung von Beeskow und des Landkreises Oder-Spree und in der Absicht, Literatur und Publizistik als Mittel zur Verständigung für alle Bürger zu fördern, haben Stadt und Landkreis das Amt des/der Burgschreibers/in zu Beeskow eingerichtet.

In Zeiten zunehmender sozialer Unsicherheit und Entfremdung, in denen neue Strategien zu begreifen und zu entwickeln sind, kommt dem geschriebenen Wort eine besondere Mittlerfunktion zu. Je undurchschaubarer gesellschaftliche Strukturen werden, desto wichtiger wird für den Einzelnen die Region und das Gefühl dazuzugehören. Selbstbewusstsein und Identität hängen davon ab, Eigenes zu haben und zu schaffen. Hilfestellung dabei zu leisten, dieses Eigene kenntlich zu machen, nach seinen Ursprüngen und Potenzialen für die Zukunft zu fragen, soll Aufgabe des/r Burgschreibers/in sein.

Der Bewerbungsschluss ist der 30.04.2018.

Weitere Informationen: hier.


12.04.2018

Mobilität 2057 - Flash Fiction

Auf der Suche nach den Antworten zeigen Forschende, Mitarbeitende und Studierende ihren Kolleg*innen und der Öffentlichkeit die vielseitigen Aspekte aus dem Schnittbereich Nachhaltigkeit und Mobilität, z.B. bei: Brown Bag Talks über Mittag, einer Posterausstellung und einer Pavillon-Landschaft zu verschiedenen studentischen Initiativen sowie Lehr- und Forschungsprojekten, einem Filmabend, einem Velo-Reparaturworkshop und einem Flash-Fiction Schreibworkshop, bei dem die Teilnehmenden selbst ihre Visionen von Mobilität im Jahr 2057 in Kurzgeschichten aufschreiben können. 


 Weitere Informationen finden Sie hier.

22.03.2018

Mentorinnen und Mentoren bei double gesucht

Double ist ein einzigartiges Mentorats-System für professionell literarisch Schreibende der viersprachigen Schweiz, die ein grösseres literarisches Projekt verfolgen und in diesem Zusammenhang das Angebot eines weitreichenden Literatur-Mentorats nutzen wollen.

Bis zum 30.4. können sich Autorinnnen und Autoren, die ihre Erfahrungen weiter geben möchten, bewerben um jemanden mit ihrer Erfahrung zu unterstützen. Weitere Information gibt es auf der Website von double.

08.03.2018

WERKSTIPENDIEN 2018/2019 der LANDIS & GYR STIFTUNG

WERKSTIPENDIEN 2018/2019
Die LANDIS & GYR STIFTUNG vergibt neu Werkstipendien an Schweizer Kunstschaffende in den Bereichen Literatur, Komposition, Tanz, Theater und visuelle Kunst.

Die Werkstipendien richten sich an Schweizer Künstlerinnen und Künstler aller Sparten, die ihre gewohnte Arbeitsumgebung aus welchen Gründen auch immer nicht verlassen können, oder an solche, die ein gezieltes Projekt in Arbeit oder in Aussicht haben, welches einen oder mehrere Arbeitsaufenthalte an frei wählbaren Orten vorsieht. Teilnahmeberechtigt sind Schweizer Künstlerinnen und Künstler mit anerkanntem Leistungsausweis. Die Werkstipendien sind nicht für am Anfang ihrer Karriere stehende Künstlerinnen und Künstler gedacht. Es besteht keine Altersgrenze.

Ein bereits einmal erhaltenes Landis & Gyr Stipendium muss mindestens 10 Jahre zurückliegen. Es ist ein Beschrieb einzureichen, wofür das Stipendium verwendet werden soll (inkl. Budget). Die Werkstipendien beinhalten einen Geldbetrag in der Höhe von max. Fr. 30‘000. Vorgesehen ist die Ausrichtung von jährlich 3-5 Werkstipendien. Die mit einem Werkstipendium ausgezeichneten Künstlerinnen und Künstler sind frei in der örtlichen und zeitlichen Ausgestaltung ihres Vorhabens.

Nähere Informationen unter www.lg-stiftung.ch
Bewerbungsfrist: Mittwoch, 16. April 2018

18.01.2018

Jaroslav Rudiš erhält den Preis der Literaturhäuser 2018

Das Netzwerk der Literaturhäuser verleiht den Preis der Literaturhäuser 2018 dem tschechischen Schriftsteller, Dramatiker, Drehbuchautor und Publizisten Jaroslav Rudiš. «Jaroslav Rudiš zeichnet in seinen Texten mit Ironie und feinem Gespür für die Alltagsängste der Menschen die Gesellschaft anhand von besonderen Typen, die häufig Opfer tragikomischer Ereignisse sind. Dabei begibt er sich gern in den Untergrund und an die Ränder von Orten, Zeiten und Leben, um einen umso schärferen Blick auf die Wirklichkeit zu werfen. So sind seine Bücher cool, witzig, kritisch, politisch, poetisch, widerständig, anti-bürgerlich, berührend und verführerisch – kurzum: literarischer Rock’n’ Roll», heisst es in der Begründung des Netzwerks der Literaturhäuser, zu dem auch das Literaturhaus Basel gehört. Weitere Informationen gibt es hier.

rudis


04.01.2018

Residency in Prishtina

Call for writers-in-residence : “Prishtina has no river” 2018

Qendra Multimedia from Prishtina, in cooperation with Austrian Embassy in Kosovo and Goethe Institute hereby invites writers and translators from Austria and Germany to apply for writers-in-residence program «Pristina has no river» 2018, in Prishtina, Kosovo.

Deadline for applications is January 20th 2017.

Two residential scholarships, each in the duration of 4 weeks, are available for either May, September, October or November 2018. The fellowship for the writers includes a one-month stay in fully equipped apartment in Pristina, travel costs and a stipend in the amount of 700 euro. Applicant’s eligible for this fellowship are fiction writers, poets, essayists, columnists, translators and playwrights.

Application must include:

1) – biography (in English or German);

2) – full address (phone number and e-mail address);

3) – bibliography (of the main published works);

4) – a short (max. half page) description of the project to be undertaken during one-month stay in Pristina.

The application should be sent to the following e – mail address: residency@qendra.org

While in Prishtina, the artists will use their time to work on their own projects, as well as for getting acquainted with the cultural life of the Kosovo capital.

All applicants will be informed about the decision of the jury per e-mail no later than 10th of February 2017.

Qendra Multimedia is supported by European Union Office in Kosovo.

30.11.2017

Stück Labor- Hausautorenstellen 2018/19 gesucht!

Das Theater Basel, das Konzert Theater Bern und das POCHE /GVE schreiben ihre Stück Labor-
Hausautorenstellen 2018/19 zur Bewerbung aus. Einsendeschluss am Theater Basel ist der 5.2.2018.

Weitere Informationen finden Sie in der Auschreibung: slb_ausschreibung_1819_611.pdf

24.10.2017

CULTURESCAPES Griechenland

Griechenland ist das Gastland der 14. Ausgabe von CULTURESCAPES: Vom 5. Oktober bis am 3. Dezember präsentiert das multidisziplinäre Kulturfestival die bedeutendsten und vielversprechendsten griechischen Künstlerinnen und Künstler und ihre Produktionen aus bildender Kunst, Musik, Literatur, Theater, Tanz in Basel, der Schweiz und in Lörrach. Im Literaturhaus gibt es gleich zwei Veranstaltungen mit griechischen Autorinnen und Autoren: Am 2. November ist Christos Ikonomou zu Gast, am 22. November moderiert Nora Gomringer einen Abend zu aktueller griechischer Literatur mit Ioanna Bourazopoulou, Christos Asteriou und Lila Konomora.

06.07.2017

Ausschreibung: Literatur-Stipendien in Paris

Das Atelier Mondial schreibt zwei dreimonatige Atelier-Stipendien in Paris (Cité Internationale des Arts) im Bereich Literatur aus - Eingabefrist ist der 10. September
Die Stipendien richten sich an professionelle AutorInnen und ÜbersetzerInnen ins Deutsche aus den Regionen Basel, Baselland, Solothurn, Südbaden und Elsass.

Weitere Informationen und die detaillierte Ausschreibung finden Sie hier. Direkt zum Bewerbungsformular geht es hier: http://www.ateliermondial.com/de/ausschreibung/literatur-bewerbungsformular.html