Das 8. Internationale Lyrikfestival findet am 4. und 5. September im Literaturhaus Basel statt. Ein Höhepunkt ist die Übergabe des Basler Lyrikpreises an Werner Lutz.
Der erste Festivaltag steht im Zeichen von Lyrik und zeitgenössischer Musik. Das Trio Tafeal präsentiert vertonte Gedichte von Oskar Pastior, Robert Lax und Marin Sorescu. Im Anschluss daran unterhalten sich die Komponisten mit dem Literaturwissenschaftler Karl Pestalozzi.
Am Sonntag um 11 Uhr wird der mit 4‘000 Franken dotierte Basler Lyrikpreis an den diesjährigen Preisträger Werner Lutz übergeben und dessen Werk von Rudolf Bussmann in einer Laudatio gewürdigt. Der Nachmittag ist Begegnungen von Baslern Lyrikern mit ausländischen Autorinnen und Autoren gewidmet.
Das vollständige Programm ist unter www.literaturhaus-basel.ch abrufbar.
Am Samstag, 19. Juni, führt Martina Kuoni den poetischen Fährten entlang durch die Stadt Basel und kommt dabei an so poetische Orte, wie die Pfalz oder unter den Kastanien bei der Kunsthalle. Treffpunkt: Um 17:00 Uhr vor dem Literaturhaus Basel, Barfüssergasse 3. Weitere Informationen finden Sie hier.
Die deutschsprachige Literaturkommission des Kantons Bern verleiht im Jahr 2010 sieben Autorinnen und Autoren einen Literaturpreis im Rahmen von je SFr. 8'500.-.
Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:
Arno Camenisch und Pedro Lenz - beide waren mit ihren Büchern „Sez Ner" und „Plötzlech hets di am Füdle" am 12. Januar 2010 ins Literaturhaus Basel eingeladen worden. Erica Pedretti, die ihr neu erschienenes Buch „fremd genug" am 31. März 2010 im Literaturhaus Basel vorgestellt hat und Guy Krneta, ein langjähriger Gast des Literaturhauses Basel, der jüngst in einer Formation von "Bern ist überall" am 10-jährigen Geburtstagsfest des Literaturhauses Basel aufgetreten ist. Des weitern wurde Kurt Marti für seine Kolumnen „Notizen und Details" ausgezeichnet. Anlässlich des Erscheinens von "Notizen und Details" findet am kommenden Dienstag, 25. Mai, 19 Uhr, im Literaturhaus Basel eine Text-Collage mit Meret Matter und Till Grünewald statt. Informationen dazu finden Sie hier. Weitere PreisträgerInnen sind: Christoph Simon, Romie Lie und Marco Schibig. Wir gratulieren!
Samson Kambalu stellt in einer Woche, am Donnerstag, 20. Mai, 19 Uhr, im Literaturhaus Basel sein fulminantes, sprachgewaltiges und äusserst witziges Debüt "Jive Talker" vor. Das Gespräch mit ihm führt Alice Grünefelder, die deutschen Textstellen liest Marcel Schälchli. Für Mitglieder der Junior Member Card ist der Eintritt gratis. Mehr Informationen finden Sie hier.
Dzevad Karahasan, der für sein Werk bereits zahlreiche Preise erhielt, u.a. den Buchpreis zur Europäischen Verständigung, stellt heute im Gespräch mit Ilma Rakusa seinen Essayband "Die Schatten der Städte" vor. Darin zeigt er, warum der Roman seine vielschichtige Struktur der ästhetischen Erfahrung der Stadt verdankt. Mehr Details erfahren Sie hier.
Die neue interdisziplinäre Veranstaltungsreihe im Literaturhaus Basel bringt Literatur und Wissenschaft in einen Dialog. Schriftstellerinnen und Schriftsteller ermöglichen uns den Einblick in die Tiefen und Abgründe menschlichen Empfindens - und wecken damit Gefühle. Gefühl ist aber nicht gleich Gefühl: In der Literatur spiegelt sich der Wandel, dem Gefühlskonzepte unterworfen sind. Auch die aktuelle naturwissenschaftliche Forschung setzt sich intensiv mit den Emotionen auseinander. Am kommenden Dienstag, 19 Uhr, sprechen die Schriftstellerin Marlene Streeruwitz, der Wirtschaftswissenschaftler Urs Fischbacher und der Philosoph Hans Saner über das Thema 'Gier'. Detaillierte Informationen finden Sie unter: www.literaturhaus-basel.ch. Weitere Themen sind: Liebe (19. Mai 2010) und Glück (1. Juni 2010). Nach der Sommerpause geht es weiter mit: Schmerz, Melancholie, Einsamkeit, Angst, Neid & Eifersucht.
... am 7. April 2000 wurde das Literaturhaus Basel - das erste Literaturhaus der Schweiz - eröffnet! Am Samstag, 17. April 2010 ab 16 Uhr wird das 10-jährige Jubiläum mit einem vielseitigen Festprogramm gefeiert. Alle Freunde des Literaturhauses Basel sind herzlich eingeladen!
Das Literaturhaus Basel wünscht Ihnen frohe und erholsame Ostertage!
Wir freuen uns, Sie ab kommender Woche mit unserem April-Programm begrüssen zu dürfen. Georg Kreis stellt am Donnerstag, 8. April, 19 Uhr, sein neues Buch "Schweizer Erinnerungsorte" vor und spricht zusammen mit Regine Wecker und Guy Krneta über das Thema "Welcher Patriotismus in unserer Zeit?". Das Gespräch moderiert Constantin Seibt, Tages-Anzeiger.
Im April 2010 wird das Literaturhaus Basel 10 Jahre alt. Gefeiert wird am Samstag, 17. April ab 16 Uhr mit einem reichhaltigen Veranstaltungsprogramm. Der Eintritt ist kostenlos. Informationen zum Programm finden Sie hier.
Die Eröffnung des ersten Literaturhauses der Schweiz wurde vom 7. bis 9. April 2000 mit einem rauschenden Fest am ersten Domizil an der Gerbergasse 30 gefeiert. Intendantin Margrit Manz und Dr. Charles Linsmayer als Präsident des Trägervereins präsentierten die Räumlichkeiten im Unternehmen Mitte mit sichtlichem Stolz. Finanziert worden ist Literaturhaus Basel von Beginn an von der Christoph Merian Stiftung und vom Kanton Basel-Stadt.
Die ersten Auftritte im Literaturhaus Basel gehörten Urs Widmer - und der gegenwärtigen Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller. Das Programm der Eröffnung und der ersten Monate nahm auf lokale Ansprüche Rücksicht, ohne deswegen auf grenzüberschreitende Ambitionen zu verzichten. Neben Lesungen bot das Literaturhaus bereits im ersten Jahr eine breite Palette weiterer Aktivitäten an, einen ‚Jour fixe‘ für junge Autorinnen und Autoren, Übersetzerkolloquien, Veranstaltungen zu koreanischer Literatur oder ein russisches Literaturfest beispielsweise. Ausserdem wurden ausgewählte Autorinnen und Autoren eingeladen, für drei Monate als „Writer in residence" im Literaturhaus Basel zu gastieren.
Nach Auslaufen des Mietvertrages Ende 2003 verliess das Literaturhaus Basel das Unternehmen Mitte und führte seine Veranstaltungen bis Februar 2006 ohne eigenes Domizil in über 25 verschiedenen kulturellen Räumlichkeiten in Basel und Umgebung durch.
Der neue Vorstand unter der Leitung von Hans Georg Signer bemühte sich intensiv um einen neuen Standort. An der Barfüssergasse 3 fand das Literaturhaus Basel im Herzen der Stadt Basel im April 2006 ein neues Zuhause. Neben zwei Büroräumen und einem Saal verfügte das Literaturhaus neu auch über ein eigenes Café, welches „ein angenehmes Verweilen in literarischer Atmosphäre" ermöglichen sollte.
Ende September 2008 trat Margrit Manz von ihrem Amt als Intendantin zurück. Mit Katrin Eckert gewann das Literaturhaus Basel eine ausgesprochen tatkräftige und im literarischen Bereich gut vernetzte neue Intendantin. Sie trat ihr Amt am 1. Oktober 2008 an. Im gleichen Jahr stimmte der Trägerverein dem Zusammenschluss mit dem Internationalen Buch- und Literaturfestival Basel zur gemeinsamen Trägerschaft LiteraturBasel per 1. Januar 2009 zu.
Im Jahr 2009 wurden rund 100 Veranstaltungen durchgeführt, nebst den Lesungen waren darunter auch Schreibwerkstätten, literarische Spaziergänge und ein Lesezirkel. Mit 5‘428 Personen konnte die bislang höchste Besucherzahl verbucht werden.
Im Herbst 2009 wurde der Saal des Literaturhauses sanft renoviert. Eine wärmeres Farbkonzept sowie eine neue Bistrobestuhlung verleihen dem Saal eine intimere Atmosphäre und laden auch tagsüber zu einem Besuch ein.
Der Paul-Watzlawick-Ehrenring der Ärztekammer für Wien des Jahres 2010 geht an Rüdiger Safranski. Safranski ist insbesondere für seine bedeutenden Biografien von deutschen Philosophen und Denkern bekannt. Er schrieb über Nietzsche, Heidegger, Schiller sowie ein beeindruckendes Buch über die Zeit der deutschen Romantik. Sein jüngstes Werk 'Goethe und Schiller. Geschichte einer Freundschaft' hat er am 19. November 2009 im Literaturhaus Basel vorgestellt. Den Preis wird er am 11. Mai 2010 im Kuppelsaal in Wien entgegennehmen.
Am Dienstag, 23. März 2010, 19 Uhr, ist Urs Widmer im Literaturhaus Basel zu Gast und stellt seinen jüngsten Roman "Herr Adamson" vor. Der in Basel geborene und in Zürich lebende Schriftsteller wurde für sein zahlreiches Werk vielfach ausgezeichnet. Mit "Herr Adamson" war er für den Schweizer Buchpreis 2009 nominiert. Weitere Infos zur Veranstaltung vom 23. März 2010 finden Sie hier.
Morgen, 3. März 2010, 19 Uhr, beginnt mit der Vernissage des Hörspiels Hinduhans im Literaturhaus Basel die Hörspiel-Reihe "Literatur im Ohr". Nach einer kurzen Einführung wird Hinduhans um 20 Uhr live von Radio DRS 2 in den Saal des Literaturhauses Basel übertragen. Weitere Informationen finden Sie hier. Die Reihe "Literatur im Ohr" ist eine Kooperation des Literaturhauses Basel mit dem Christoph Merian Verlag und dem Schweizer Radio DRS ist. Weitere Veranstaltungsdaten sind: 5. Mai zu Friedrich Dürrenmatt: "Der Prozess um des Esels Schatten", 1. September zu Hansjörg Schneider: "Hunkeler und die goldene Hand", 3. November zu "Stägeli uf, Stägeli ab" - Besuch im Radiostudio Basel.
Heute feiert "Richard III" im Theater Basel Premiere und das Stadtkino Basel lädt im Februar zu einer "Reise durch das filmische Shakespeaere-Universum" ein. Shakespeare lebt weiter! Doch wer verbirgt sich eigentlich hinter dem Pseudonym Shakespeare?
Am kommenden Mittwoch, 17. Februar, 19 Uhr stellt Kurt Kreiler sein Buch "Der Mann, der Shakespeare erfand" vor. Darin kommt er zu überraschenden Entdeckungen. Rüdiger Safranski schreibt lobend: "Über Kreilers Buch wird man noch lange streiten können. Mich jedenfalls hat seine Darstellung von Lord Oxford als dem Mann, der Shakespeare erfand, überzeugt. Vor allem aber habe ich es mit hohem Genuß gelesen als ein wunderbares, liebevoll geschriebenes Buch über das glanzvolle elisabethanische Zeitalter." Weitere Informationen finden Sie hier.
Heute Abend um 19 Uhr lädt das Literaturhaus Basel zur Premiere des neuen Buches 'Rot wie die Nacht' des Basler Autors Daniel Zahno ein. 'Eine kurzweilige Love-Story mit dichten Passagen - und einer Katastrophe in Rot' (Anna Wegelin auf onlineReports)
Für Schreibfreudige und Lesehungrige wird es im Jahr 2010 im Literaturhaus Basel ein vielfältiges und erweitertes Angebot geben. In Schreib- und Lektürekursen können sich Gleichgesinnte über eigenen Texte – Lyrik oder Prosa – austauschen oder über gute Bücher diskutieren. Gemeinsam mit den Kursleitern erlernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Schreiben als Selbst- und Welterfahrung, entwickeln Schreib- und Erzählstrategien, analysieren Gedichte, führen in einem Lesezirkel zu ausgewählten Neuerscheinungen spannende Gespräche oder erfahren das sinnliche Vergnügen des Gedichte-Lesens. Weitere Informationen finden Sie unter Kurse & Führungen.
Eine Kooperation mit FEBL (Fachstelle Erwachsenenbildung Baselland).
Für das in diesem Jahr erschienene Buch "Der Vorhag geht auf. Das Ende der Diktaturen in Osteuropa" wird der Ungare György Dalos mit dem Leipziger Buchpreis zur Europäischen Verständigung 2010 ausgezeichnet. Der mit 15'000 Euro dotierte Preis wird an der Eröffnung der Leipziger Buchmesse am 17. März 2010 überreicht. György Dalos hat das Buch am 24. November 2009 im Gespräch mit dem Osteuropahistoriker Heiko Haumann im Literaturhaus Basel vorgestellt.
Der in Basel geborene Autor erhält für seinen Roman "Privatstunden" den mit 15'000 Euro dotierten Literaturpreis. Wie die Jury in der Begründung kund gibt, beschreibt der Autor in diesem Roman "diskret, aber sehr eindringlich ein bewegtes Seelendrama, das bis in die feinsten Verästelungen hinein behutsam ausgeleuchtet wird". Der Roman ist soeben bei Suhrkamp als Taschenbuch erschienen. Der Preis gehört zu den wichtigsten literarischen Auszeichnungen und wird seit 1957 verliehen. Zu den früheren Preisträgern gehören zum Beispiel Adolg Muschg, Marlene Streeruwitz und Rafik Schami.
Das internationale Lyrikfestival vom 5. und 6. September im Literaturhaus Basel bietet ein vielseitiges Programm.
LiteraturBasel und das Literaturhaus Basel verfügen ab August 2009 über ein neues Ticketvorverkaufssystem mit erweitertem Leistungsumfang. Tickets können online bei unserem Partner Ticketino oder telefonisch unter der Nummer 0900 441 441 (CHF 1.-/Minute) erworben werden. Weiterhin erhältlich sind sie zudem bei unseren bisherigen Vorverkaufsstellen, z.B. in der Buchhandlung Bider & Tanner AG an der Aeschenvorstadt 2 in Basel oder an der Abendkassen.