Literarische Rundgänge

Hotelliteraten, Theaterautoren, Lyrikerinnen und Reiseschriftsteller: Basel bietet die komplette Vielfalt an Schreiblustigen. Ob bei der Errichtung von Papiermühlen, Druckereien oder vornehmen Hotels, ob bei der Gründung einer Universität, von Lesegesellschaften oder dem ersten Schweizer Literaturhaus: Die Basler waren stets bei den Ersten. Auf den Rundgängen erleben Sie, dass die Dreiländerstadt literarisch im Fluss ist.

Neu im Angebot sind Promenaden, die die Kunst des beschaulichen Spaziergangs pflegen wollen. Sie bieten Musse für Beobachtungen und Wahrnehmungen aller Art, für Gespräche und Textlektüre, für geistige und kulinarische Verköstigung. Ob wir wie der Flaneur zu Baudelaires Zeiten „auf dem Asphalt botanisieren" gehen oder uns Lucius Burckhardts Methoden der Promenadologie verschreiben, unterwegs wird in und um uns herum einiges in Bewegung geraten.

Treffpunkt ist das Literaturhaus Basel (Barfüssergasse 3) (Ausnahme: Promenade!). Die Führungen dauern in der Regel 1,5 Stunden. Die Bezahlung erfolgt vor Ort. Wir freuen uns über Ihre Anmeldung unter info@literaturspur.ch, Tel.: + 41 61 301 00 33 oder - falls vorhanden - über das Anmeldeformular.

In Kooperation mit der Literaturspur 

 

Rundgänge 2016 (zweites Halbjahr)

Promenade: Am Fluss – z’Basel an mym Rhy

Mitten durch Basel fliesst der Rhein. Sein Knie bestimmt die Ansicht der Stadt, sein Wasser deren Alltag. Rheinabwärts von der Papiermühle im St. Albantal bis zum Getreidesilo im Hafen führt der beschauliche Spaziergang, mal am rechten Ufer, mal am linken und sogar auch auf dem Fluss. Unterwegs zwischen Rhybadhüsli, Fischergalgen und Parkan- lagen begegnen wir AutorInnen, die das Wasser lieb(t)en: Adelheid Duvanel, Jürg Federspiel, Werner Lutz und anderen mehr. Als Fangleine oder Köder für den Weg am Wasser dient die Literatur: Texte über den Rhein im Speziellen und das Wasser im Allgemeinen, über Fische und Wasserleichen, Matro- sen, Brücken und die Sehnsucht nach dem Meer. Mit Imbiss und Fährifahrt, Textlektüre und einer Sur- prise.
Sonntag, 25. September, 11 bis 17 Uhr, CHF 120.-

Dada in Basel

Auch Basel feiert 100 Jahre DADA. Schliesslich liess sich Hugo Ball, der eigentliche Begründer des Dada, von den Basler Fasnachtstrommeln inspirieren: «Ich werde trrrrrrrommeln, dass die Trrrrrrrommelfeuer ein Trrrrrreck dagegen sind.» Bevor er in Zürich die «Künstlerkneipe Voltaire» eröffnete, gastierte er zusammen mit Emmy Hennings und dem Maxim-Ensemble im Basler Varieté-Restaurant «Glock». In seinem Roman «Flametti oder der Dandyismus der Armen» lässt er die Varietékünstler durch die Stadt streifen.
Die dadaistische Spurensuche führt in Basel ausser- dem zu Kurt Schwitters, Hans Arp, zu der Tänzerin Katja Wulff – und zu Jean Tinguely. Dieser hat mit dem Fasnachtsbrunnen ein gültiges dadaistisches Werk geschaffen.
Sonntag, 23. Oktober, 16.00 Uhr, CHF 30.-

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